Fake Check: So erkennst du eine echte Givenchy Tasche

Givenchy ist eines der Labels, die elegante, zeitlose und moderne Taschen für die Saison liefern. Neben neuen Trendmodellen besteht auch eine beinahe endlose Reihe aus It-Bags, die sich mittlerweile zu Klassikern etabliert haben – darunter die Antigona, die Nightingale oder Pandora Bag. Jeder Modekenner weiß, dass sich bei Givenchy Taschen die Investition für mehr als lohnenswert erweist, denn die Designs trotzen schnelllebigen Trends, ohne an Modernität zu verlieren. Sie komplementieren jeden Style und bieten Freiraum für tausende von Kombinationsmöglichkeiten und haben trotzdem einen starken Wiedererkennungswert, der lautstark für Givenchy steht. Zu guter Letzt überzeugt auch die hohe Qualität der Materialien und der Verarbeitung, so dass bei guter Pflege und entsprechender Lagerung mit einer sehr langen Freude am Tragen gerechnet werden kann.

Doch nichts ist enttäuschender, als eine Unsumme für die Traumtasche schlechthin hinzulegen und im Nachhinein herauszufinden, dass man zum Opfer einer Fälschung wurde. Auch das Klischee, dass Fake Taschen grundsätzlich immer sofort erkennbar sind und billig wirken, bewahrheitet sich leider nicht immer – mittlerweile gibt es so gute Fakes, dass nur ein wirklich gut geschultes Auge hinter den Betrug kommt. Deshalb ist es immer empfehlenswert, die Taschen – ob neu oder gebraucht – direkt beim Hersteller oder vertrauenswürdigen Shops zu kaufen. Zu wissen, auf welche Details man dennoch achten sollte, um auch ganz sicher zu gehen, dass man eine originale Givenchy Tasche in den Händen hält, kann aber keinesfalls schaden.

Deshalb haben wir eine echte Givenchy Tasche ganz genau unter die Lupe genommen und sie mit einem Fake verglichen. Das sind die Punkte, auf die du als künftiger Givenchy-Experte achten solltest:

Die Konstruktion und die Materialien

Oft sind Givenchy Taschen, wie zum Beispiel die Givenchy Antigona, klar strukturiert. Das heißt, sie fallen auch nicht zusammen, wenn sie aufrecht stehen. Dafür ist auch die Qualität des Leders entscheidend – es muss fest genug sein. Ist das Leder zu weich oder die Verarbeitung zu unvorsichtig, wird die klare Form nicht mehr erkennbar und die Tasche fällt in sich zusammen. So sollte das Leder – von Kalbs- bis Ziegenleder – stets strukturiert sein, sich aber dennoch sehr weich und luxuriös anfühlen. Authentisches Givenchy Leder sieht geschmeidig aus, während Fakes oft eher plastisch wirken.

Das Logo

Etwas so Prominentes wie das Logo ist bei Designer Taschen, entsprechend auch bei Givenchy Taschen, immer sehr sorgfältig zu begutachten. Es sollte absolut klar befestigt sein, das heißt keine Klebespuren um die Buchstaben rum oder ähnliche Unreinheiten. Die Schrift ist ausgeglichen, gerade und befindet sich parallel zur Naht oder dem Taschenrand und auch die einzelnen Buchstaben sind bei Givenchy von der Breite und Höhe her gleich und sind rund abgeschliffen.

Die Henkel

Bei vielen Modellen von Givenchy Taschen sind die Henkel ziemlich dünn, aber dennoch steif genug um aufrecht zu stehen, falls das Modell es so vorsieht. Sie sind immer gleich breit und lang. Auch die Art, wie die Henkel eingenäht sind, sagt viel über die Echtheit der Tasche aus – die Naht ist immer clean, gerade und hat die selbe Farbe wie die Henkel. Das Leder der Henkel ist ebenfalls immer genau in der selben Farbe wie der Rest der Tasche – selbst minimale Abweichungen, wie ein unterschiedlicher Rotton, sollten bei einer originalen Givenchy Tasche nicht aufzufinden sein.

Das Innenleben

Givenchy Taschen sind innen meistens mit einem Baumwollstoff ausgestattet, welches die selbe Farbe hat wie die Tasche oder andere Details im Inneren, wie das Label oder die Reißverschluss-Innentasche. Das Innenleben ist nicht an dem Leder mit Kleber befestigt und hat nur eine zentrale Naht auf dem Boden. Es sollte von den Dimensionen her perfekt reinpassen und nicht zu locker oder eng sein.

Die Hardware

Allgemein gilt bei Designertaschen höchste Qualität – die Hardware darf keineswegs zu leicht sein oder aus billigem Material bestehen.
Die meisten Givenchy Taschen besitzen einen sehr großen Reißverschluss von Raccagni, seit ca. 2015 benutzt die französische Luxusmarke aber Reißverschlüsse mit eigenem Logo, genauer gesagt steht auf ihm „Givenchy“ und drunter, in einer kleineren Schrift, „Paris“ – für Authentizität sollte der Reißverschluss mit dem Datum von der Seriennummer verglichen werden. Sprich, eine Antigona von 2012 hat ein Raccagni Reißverschluss, eine von 2016 einen Givenchy Reißverschluss.

Der Boden

Oft sind auf Givenchy Taschen „Füße“ am Boden, die aus zwei Streifen aus mehreren übereinandergelegten und zusammengeklebten Lederschichten bestehen. Gerade hier machen viele Nachahmer schwerwiegende Fehler, an denen man sehr einfach eine gefälschte Givenchy Tasche erkennt. Die häufigsten davon sind folgende:
- Statt dem Lederstreifen befindet sich eine einfache Naht in Form der Streifen
- Die Streifen sind unterschiedlich lang oder breit
- Sie sind nicht parallel zu einander oder dem Rand der Tasche
- Sie sind draufgeklebt und haben gar keine Naht
- Die Naht befindet sich um die Lederstreifen herum und nicht auf ihnen drauf

Brand Stamping

Auf der Innenseite einer Givenchy Tasche befindet sich eine Lederlasche auf der – wie immer, ganz klar, deutlich und ausgeglichen – „GIVENCHY“ und drunter in kleineren Buchstaben „MADE IN ITALY“ eingraviert ist. Niemals sollte diese Schrift draufgedruckt oder eingenäht sein. Diese ist auch immer in der Mitte der Lasche platziert und die Lasche selbst ist stets clean – das heißt: keine aufgerauten Ränder oder ein schiefer Schnitt.

Seriennummer

Wie viele Designertaschen hat auch eine echte Givenchy Tasche eine Seriennummer. Diese befindet sich entweder direkt im inneren der Tasche oder versteckt in einem der Innen- oder Außentäschen oder –nebenfächer. Das Code-Format der Seriennummer entspricht den LVMH-Standarts. Das heißt: sie besteht aus insgesamt 6 Zeichen, wovon die ersten beiden den Standort der Herstellung kennzeichnen. Die vier darauffolgenden Zahlen stehen für den Zeitraum – die erste und dritte Zahl stehen für die Woche in der die Tasche hergestellt wurde und die zweite und vierte Zahl stehen für das Jahr. Ein Beispiel für eine legitime Seriennummer ist „3C1122“ – „3C“ ist die Workshop Location, während die vier Zahlen für die Zwölfte Woche des Jahres 2012 stehen. 
Da so eine Seriennummer doch relativ einfach von einem Nachahmer übernommen werden kann, ist es immer gut, das Datum mit eventuellen saisonalen Details zu vergleichen. Während z.B. eine klassische schwarze Antigona jederzeit produziert wird, sind manche Farben saisonabhängig und entsprechende Zahlencodes also nicht möglich. 
Manche Fakes machen sogar den Fehler, ein Jahr draufzudrucken, in welchem es die entsprechende Tasche noch gar nicht gab – wieder zum Beispiel Antigona: sie wurde das erste Mal in der Herbst / Winter Kollektion 2011 vorgestellt, das heißt der Zahlencode müsste sich in einem Zeitraum zwischen diesem und dem aktuellen Datum befinden.

Die Staubtasche / Der Staubbeutel

Beim Kauf einer gebrauchten Givenchy Tasche ist es immer gut, wenn ein Staubbeutel vorhanden ist. Zum einen, weil man natürlich eine exzellente Lagerungsmöglichkeit der Tasche hat und zum anderen, weil viele Fakes erst gar nicht eine Staubtasche enthalten. Ist aber eine dabei, ist dennoch Vorsicht geboten, denn auch Staubbeutel werden gefaked. Ein originaler Staubbeutel von Givenchy besteht aus einem weißen Baumwoll-Köper-Gewebe. Darauf sollte „Givenchy“ oder „Givenchy Paris“ stehen. Die Schrift ist immer sehr klar und definiert. Kleine Bläschen oder eine ungleichmäßig verteilte Tinte sprechen gegen die Echtheit der Staubtasche und dann entsprechend gegen die der gekauften Givenchy Tasche.

Der Preis

Was den Preis einer Givenchy Tasche angeht, kann man immer davon ausgehen, dass wenn es zu gut ist, um wahr zu sein, es das wahrscheinlich auch ist. Informiere dich auf der offiziellen Givenchy Seite, was deine Traumtasche neu kostet und vergleiche am besten mehrere Anbieter. Catchys bietet dir einen ganz einfachen Überblick über mögliche Preise eines Second Hand Modells von verschiedenen Partnershops.

Die Givenchy Antigona

Da die am häufigsten gefälschte Givenchy Tasche das Modell „Antigona“ ist, sind dies noch die zwei Sachen, die du unbedingt bei dem dreieckigen Leder Logo-Detail mit dem Givenchy-Logo aus Metall zwischen den Henkeln auf der Vorderseite der Antigona beachten solltest: 
- Die untere Ecke des Dreiecks sollte ganz genau in der Mitte der beiden Henkel liegen
- Das dreieckige Logo-Detail ist mit Rohbaumwolle ausgestopft – das heißt, es ist etwas gewölbt und bauschig und nicht absolut flach. Allerdings sollte es auch nicht zu aufgebläht sein, weshalb eine genaue Inspektion super wichtig ist.

Generell gilt

Kaufe Designertaschen immer direkt in offiziellen, legitimen Shops mit Echtheitsgarantie – lese dazu die Shop-Bewertungen und informiere dich darüber, ob ein Schutz für dich als Käufer besteht. Catchys inspiziert seine Partnershops genau, sodass du mit gutem Gewissen nach Lust und Laune shoppen kannst, ohne dir Sorgen machen zu müssen, in eine Fake-Falle zu tappen.

Hier geht es zu den Insider Tipps beim Kauf einer Designer Second Hand Tasche.

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