DesignerCatch: 5 Fakten über MCM, die du noch nicht wusstest

Noch vor ein paar Jahren verpönt und mit Opas alter Reiseausrüstung in Verbindung gebracht gehörten Aussagen, wie „Das trägt doch nur meine Oma“ oder „MCM = Muschi Club München“ zum Standartprogramm. Heute ist das Münchener Traditions-Label wieder dick im Geschäft. Und zwar genau dort, wo sich Blogger, Fashion-Ikonen und Superstars tümmeln und brav in die Kameras lächeln. Die Krise Ende der 1990er scheint aus den Köpfen verschwunden und vergessen das Scheitern von Gründer Michael Cromer und dem ganz Tiefen Fall von „Modern Creation Munich“ inklusive Steuerhinterziehung, Asienkrise und entscheidenden Fehlern im Management.

Lange war das Label, dass Anfang der 90er Jahre mit über 250 Filialen und 500 Millionen Jahresumsatz erfolgreicher und glamouröser als Louis Vuitton und Gucci war, von der Bildschrimfläche verschwunden. Laut Marketing-Experten lange genug für ein erfolgreiches Comeback. Damit ein ramponiertes Image verblassen und die Erinnerung sich verwaschen kann. Und heute, knapp 20 Jahre später, gehören die Unterarme an denen lässig die Conjak farbenen Taschen mit typischen MCM-Monogramm-Muster hängen einer neuen Generation an. Unserer Generation! Umso spannender sind diese 5 Facts über MCM, die du vielleicht noch nicht wusstest:

1. Was bedeutet MCM jetzt eigentlich?

Ist doch ganz Klar: „Modern Creation München“! Aber das war nicht immer so! 1976 bei der Gründung von MCM, standen die berühmten Initialen noch für den Kreativ-Kopf und Firmenchef Michael Cromer selbst (Michael Cromer München). München galt zu dieser Zeit als Anlaufstelle für kreative Visionäre, Künstler, Musiker und zog Jetsetter auf der ganzen Welt an. Cromer erkannte diese Nische für hochwertige und luxuriöse Reise-Accessoires und machte die typischen MCM-Monogramm-Taschen und -Koffer zu den Reise-It-Pieces schlechthin. Mit dem Bankrott Ende der 90er und späteren Comeback von 2005 bekamen die MCM-Initialen kurzer Hand neue Besitzer.

2. Jede gibt es nur einmal!

Die MCM-Accessoires werden nicht nur in professioneller Handarbeit angefertigt, sie besitzen sogar eine einmalige Nummerierung, die auf einer kleinen Messingplatte eingraviert ist und die Einzigartigkeit des Produkts unterstreicht. Und wer möchte kann sich auf Wunsch sogar seine eigenen Initialen mit eingravieren lassen.

3. Wie kam es zur Krise

Auch in Asien boomten in den 90ern die Luxusgepäckstücke von MCM. Sie boomten jedoch so gut, dass man ohne das Wissen von Inhaber Cromer auf eigene Faust weiter produzierte um die edlen Teile später auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Eine unbekannte Steueranzeige folgte, die Krise von MCM nahm ihren Lauf und der Bankrott der einstigen Traditionsmarke ließ nicht mehr lange auf sich warten.
Erst 2005 ínvestierte die millionenschwere Unternehmerin Sung Joo Kim in den Lederwarenkonzern und schellte den Startschuss für ein erfolgreiches Comeback.

4. Michalsky und MCM

Multimillionärin Sung Joo Kim hat 2005 keinen geringeren als Michael Michalsky zum Kreativdirektor berufen. Nachdem es zu Beginn um ihn und MCM erst einmal ruhig war, brach man 2011 auf der Berliner Fashion Week das Eis. Wie? Mit einem trendy Sneaker mit MCM-Logo und strategischen Maßnahmen, bei denen man gekonnt auf den Social-Media Zug mit auf sprang und berühmte IT-Girls ganz zufällig als Markenbotschafter fungieren ließ. Schon allein die Follower-Entwicklung bei Facebook spricht für sich: Heute sind es über 578 Tausend Facebook-Fans vor fünf Jahren waren es gerade mal fünf Tausend.

5. Jetzt auch Online

Seit Sommer diesen Jahres gibt es nun endlich auch einen Online-Shop in Europa. Neben Südkorea und den Usa, haben jetzt auch wir hier zu Lande die Möglichkeit beim Münchner Traditionshaus online zu shoppen. Das coole an dem Shop: Neben dem Heritage-Sortiment und den modernen Linien aus Design-Kooperationen, verfügt die Website auch über Reisetipps für München sowie News und Trends aus der Modewelt.

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