Das kleine Schwarze

Die Silhouette hat sich zwar über die Jahre der Modegeschichte verändert, trotzdem bleibt das „Little Black Dress“ (LBD) der Inbegriff zeitlosen Stils. Von Coco bis Alber Elbaz von Lanvin hat jeder Designer das kleine Schwarze in seiner eigenen besonderen Variante interpretiert.

Die Geburt des LBD

C’EST CHIC! Ursprünglich präsentierte Gabrielle ‚Coco’ Chanel ein schlichtes und simples Etuikleid. Sie war Vorreiter in ihrem Metier und hat das Kleidungsstück zu einem Klassiker gemacht. Das erste LBD war nicht speziell bestückt oder besonders geschnitten, sondern einfach, schwarz und knielang. Kurze Kleider oder Röcke waren in den 20er Jahren ein absolutes Mode-Tabu. Die Farbe Schwarz war ausschließlich für Trauerkleidung gedacht. Eine dunkle Farbe zu einem speziellen Anlass?! Damals undenkbar. Coco Chanel widersetzte sich allen Regeln und begründete einen neuen Trend.

Die amerikanische Vogue sagte dem legendären Stück schon früh Erfolg voraus, die französische Vogue sprach von stilvoller Schlichtheit mit natürlichem Charme und die englische Presse taufte es “Little Black Dress”.

Mit der Zeit fand das kleine Schwarze auch außerhalb Europas Anklang. In den fünfziger Jahren waren es vor allem Hollywood Stilikonen wie Rita Hayworth, Grace Kelly oder Marylin Monroe, die den Trend ins Rollen brachten.

Der endgültige Durchbruch

Spätestens durch den weltberühmten Filmklassiker “Breakfast at Tiffany’s” 1961 wurde das kleine Schwarze zum ultimativen Must-have jeder modebewussten Frau. Seit dem ist es aus keinem Kleiderschrank wegzudenken. Hubert de Givenchy ist der Designer des berühmten Kleides. Seine Muse Audrey Hepburn trug es mit außergewöhnlichem Charme und wurde ein Synonym für Lady-Chic, Eleganz und Understatement.

Seit dem ersten Modell in den 20er Jahren, ist das LBD auch regelmäßig auf dem roten Teppich vertreten. Von reinen, schlichten Schnitten bis hin zu Entwürfen mit Spitzen-Elementen, Ledereinsätzen und Cut-Outs zeigt es sich in vielen Varianten.

Die Kombinationsmöglichkeiten

Dieses Kleidungstück ist ein absoluter Allrounder und kann fast zu jedem Anlass getragen werden. Kombiniert mit schlichten Pumps und Cape, Mantel oder Stola ergibt es einen eleganten Look. Alternativ kann das kleine Schwarze auch alltags- und bürotauglich gemacht werden, z.B. mit Brogues (diesen Sommer sind sie besonders angesagt in Silber) oder flachen Sandalen und Blazer. Für den perfekten Streetstyle Look kommen coole Biker Boots zum Einsatz. Mit Parka oder Lederjacke verwandelt man den Style in echten Rock-Chic.

Das LBD ist feminin und in seiner eigenen Form extravagant. Wer es trägt, kann nichts falsch machen.

Schwarz wird immer fashionable bleiben und gilt als eleganteste Farbe in der Mode. Sie war die Lieblingsfarbe von Coco Chanel.  Schwarz ist die Farbe des Mysteriösen, welche die Trägerin sich zu nutze macht. Weiters schmeichelt sie der Figur und ist easy mit anderen Farben zu kombinieren.

Coco Chanel beschrieb ihre Kreation so: „Ein Kleid, in dem jede Frau zu jeder Gelegenheit einen stilvollen Auftritt hat. Denn das “kleine Schwarze” bringt ein Kunststück fertig: Man wirkt sinnlich und verführerisch darin.

Wissenswert: Das Originalkleid von Givenchy, welches Audrey Hepburn im Film “Breakfast at Tiffany’s” anhat wurde bei Christie’s in London versteigert. Ein unbekannter Bieter bezahlte 600.000 Euro – und macht es damit zu einem der teuersten Kleider der Welt.

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