Der Klassiker: Burberry Trenchcoat

Wassertropfen prasseln über die beiden Protagonisten herab, doch die beiden sind so ineinander vertieft, dass sie den Regen nicht wahrnehmen. Die junge Audrey Hepburn und ihr Kollege George Peppard fallen sich in der Schlüsselszene des Films, „Frühstück bei Tiffany“ in die Arme und küssen sich, der Oscar prämierte Song „Moon River“, von Henry Mancini unterstreicht den Moment und macht ihn zu einem unvergesslichen Filmmoment. Die beiden Protagonisten sind Vorbilder sämtlicher romantischer Komödien, „Frühstück bei Tiffanys“ wurde nicht nur zu einer der zeitlosesten Liebesfilme, sondern gleichzeitig Schaubühne für den stilvollen, eleganten und sehr klassischen Trenchcoat.

Der weltbekannte Trenchcoat hat sich über die letzten Jahre zu einem absoluten Klassiker etabliert und reiht sich nun mit anderen Modeklassikern, wie der Birkin Bag oder dem kleinen Schwarzen in die Reihe der Modeklassiker ein. Die unterschiedlichen Ausführungen und die klassisch- elegante, aber doch sehr moderne Note des Trenchcoats machen ihn zu einem absoluten All Time Favourite.

Die Geschichte

Thomas Burberry entwickelte 1897 Gabardine, ein hochwertiges, wasserabweisenden Material, welches in Zukunft ein essentieller Teil der Regenbekleidung werden sollte. Seine Entwicklung hob sich von den anderen am Markt bestehenden Materialien grundlegend ab. Das atmungsaktive, witterungsbeständige und wasserabweisende Gewebe wurde durch einen besonderen und zeitintensiven Bearbeitungsschritt veredelt. Nach erfolgreicher Entwicklung und Verarbeitung des besonderen Gewebes wurden die ersten Trenchcoats, namens „Tielocken“ gefertigt und verkauft. Das Tielocken Modell wurde zu einer bekannten und begehrten Regenbekleidung für extrem Wetterbedingungen. Der klassische Trenchcoat war geboren, durch die unverwechselbare Verarbeitung und das besondere innovative Material, wurde der „Tielocken“ Trenchcoat zum modischen Vorreiter für eine folgende Trenchcoat- Dynastie. 1914 wurde die britische Armee, mit dem von Thomas Burberry entwickelten Trenchcoats ausgerüstet, erst nach Ausrüstung der Armee entstand der Name „Trenchcoat“, Trench kommt aus dem englischen und bedeutet übersetzt Schützengraben.

Aus diesem Grund sind die klassischen Farben des Trenchcoats Beige und Khaki, damit die Soldaten in den Schützengräben getarnt waren. Anschließend und besonders ab den 30er Jahren wurde der Trenchcoat in der Mode etabliert und von bekannten Schauspielern, wie Audrey Hepburn oder Marlene Dietrich sowie auch in dem weltbekannten Film „Casablanca“ von Humphrey Bogart getragen. Das seit 1897 gegründete Modeunternehmen schreibt seit dem Modegeschichte. Burberry konzentriert sich mittlerweile auf die Kreation von Lederwaren, Schuhen, Accessoires, Uhren, Schmuck, Parfum und Kosmetik. Seit 2001 steht Burberry für die herausragende Arbeit des aus Yorkshire stammenden Designer Christopher Bailey. Christopher Bailey machte seinen Abschluss in London am „Royal College of Art“, anschließend konzentrierte er sich zunächst auf Damenmode. Der Designer arbeitete vor seiner Karriere bei Burberry für namenhafte Modelabels, wie Donna Karan und Gucci, in Zusammenarbeit mit Tom Ford.

Christopher Bailey hauchte Burberry neues Leben ein, besonders durch seine innovativen Neuinterpretationen des klassischen All Time Favourite des Labels, dem Trenchcoat und dem Einsatz ganz neuer Materialien, wie Beispielsweise Spitze. Neben dem modischen Meisterleistungen besteht der Chefdesigner des britischen Labels auf einen besonderen Medienauftritt. Besonders der 2015 entstandene dreiminütige Werbefilm wurde in den sozialen Netzwerken gefeiert und greift dabei den Tanzfilm „Billy Elliot“ auf. Die Besetzung des Videos ist sehr exklusiv und prominent, so gibt der Sohn von David Beckham und seiner Frau Victoria den jungen Billy Elliot, außerdem die Models Naomi Campell und Rosie Huntington- Whiteley, die Schauspieler Julie Walters und Michelle Dockery sowie Sir Elton John fanden in dem Werbefilm eine Rolle. Die Protagonisten tanzen und springen das Video hindurch und erinnern auf eine neu interpretierte Version an den Kultfilm Billy Elliot. Natürlich tragen die Darsteller in dem Video alle Burberry und den damit klassischen Burberry Trenchcoat. Der junge Designer baut seit 2001 an seiner Karriere sowie der Karriere des Modehauses Burberry. So ist er seit 2009 nicht nur für die Konzeption der Mode sondern auch für Werbekampagnen sowie der Burberry Architektur zuständig.

Fakten

Der typische Trenchcoat wird bis heute aus dem von Thomas Burberry entwickelten Material, Gabardine hergestellt. Klassisch wird der Burberry Trenchcoat in den Farben Beige oder Khaki getragen, die Farben sind zeitlos und sind in Kombination mit anderen Farben oder Materialien leicht zu kombinieren. Neben den beiden klassischen Farben ist schwarz eine tolle, leicht zu kombinierende Alternative. Der klassische Trenchcoat ist in Midi Länge gehalten, doppelreihig geknöpft und am Rücken befindet sich der für Burberry typische Koller, welcher dafür sorgt, dass das Regenwasser besser ablaufen kann. Produziert wird der klassische Gabardine Stoff bis heute in der Burberry Fabrik in Nordengland, dem Unternehmen ist es besonders wichtig dass die Grundidee von Thomas Burberry beibehalten wird, die Herstellungsprozesse des Gabardine-Stoffs werden lediglich improvisiert und verbessert.

Die Herstellung eines Burberry Trenchcoats ist ein sehr arbeitsintensiver und aufwendiger Prozess, welcher durch viele Arbeitsschritte zu einem einzigartigen Kleidungsstück wird, eine Trenchcoat Fertigung dauert in der Regel bis zu drei Wochen. Besonders die Fertigung des Kragens ist dabei einer der intensivsten Arbeitsschritte, da die besondere Naht und die Verarbeitung des Kragen ein schwierig zu erlernender Prozess ist. Charakteristisch für jeden Burberry Trenchcoat ist das besondere Burberry Check Lining, welches seit 1924 das Markenzeichen der Trenchcoats ist. Das Burberry Check Lining ist das Innenfutter des Regenmantels und wird bei der Produktion bzw. beim Einsetzen des Innenfutters akribisch genau platziert, sodass ein fließender Verlauf entsteht und das Muster an keiner Stelle unterbrochen oder versetzt ist.

Bei Sondermodellen ist das Check-Lining ein kariertes Woll-/ Flanellfutter welches in den Farben Kamel-Schwarz-Weiß-Rot- kartiert gehalten ist und aus dem Mantel herausgeknöpft werden kann. Der klassische Trenchcoat ist ohne herausnehmbares Check-Lining hat aber ebenso ein karriertes Innenfutter. Außerdem ein breiter Reverskragen, Riemenmanschetten, ein Gürtel, Brustklappen und die Regenblende am Rücken.

Modelle

Den Burberry Trenchcoat gibt es in drei verschiedenen Längen, unterschiedlichen Farben und den Modellen Chelsea, Sandringham und Kensington. Jeder Trenchcoat kann für einen Aufpreis von 125 EUR Aufpreis mit persönlichen Initialen, auf der linken Innenseite des Mantels versehen werden. Den klassischen Trenchcoat gibt es in den Größen kurz- mittellang- lang- x-lang und in den Farben Honigfarben, Steinfarben, Schwarz und Paraderot. Preislich sind die Trenchcoats, je nach Länge des Mantels in einem Rahmen von 1.595,00 €- 1.895,00 € angesiedelt.

Chelsea

Der Chelsea Trenchcoat ist das schmalste Modell der Burberry Trenchcoats. Besonders die sehr schmal zulaufende Taille und die schmal zulaufenden Ärmel unterscheiden den Chelsea Trench von den anderen Modellen. Die schmale Passform unterstreicht weibliche Kurven und schafft eine schöne Figur, besonders die schmal zulaufenden Ärmel veredeln den Trenchcoat.

Sandringham

Der Sandringham Trenchcoat ist körperbetont und hat ebenso eine schmälere Taille. Die schmale Formgebung formt eine körperbetonte Silhouette, hat jedoch im Gegensatz zum Burberry- Chelsea Modell eine etwas weitere Passform

Kensington

Der Kensington Trenchcoat ist weiter geschnitten und gehört zu den klassischen Modellen Burberrys. Der Körper bzw. die Silhouette wird nur leicht betont und durch die weitere Passform eignet sich der Trenchcoat perfekt für Layering Looks.

Stylingkombinationen

Der klassische Trenchcoat sollte in jedem Kleiderschrank vorhanden sein, doch wie kombiniert man den All Time Favourite am geschicktesten? Der klassische Trenchcoat sollte unbedingt in gedeckten und ruhigen Farben gekauft werden, da dadurch vielseitige und unterschiedliche Kombinationen geschaffen werden können, von casuallässig bis hin zu elegant, kann der Mantel gut kombiniert werden. Doch wie trägt man den Trenchcoat am besten?

Der Schnitt des Burberry Trenchcoats kann sorgenfrei von jeder Figur und von jeder Größe getragen werden, die einzige Wichtigkeit beim Tragen des Mantels ist ihn unbedingt offen zu tragen und den Gürtel am Rücken mit einem kleinen Knoten zusammenzubinden. Bei kühleren Temperaturen sollte der Mantel vorne übereinander gelegt werden und mit einem Knoten in der Taille zusammengebunden werden. Der Trenchcoat sollte niemals zugeknöpft werden, da dass die Lässigkeit des Mantels nehmen würde und den Look schnell bieder wirken lassen würde. Ebenso sind bunte knallige Farben verboten, da dadurch die Leichtigkeit in der Kombination genommen wird. Die klassischen Trenchcoats sind beige, farbliche Abstufungen die ebenso schön zu kombinieren sind, wie Khaki, Schwarz und Ocker.

Oft können sich Frauen nicht für die passende Länge des Trenchcoats entscheiden, ein knieumspielender Trenchcoat ist sehr zeitlos, kürzere Varianten wirken schnell bieder und zerstören die Leichtigkeit des Mantels. Im Gegensatz zur kurzen Variante des Mantels sind lange Modelle, sprich bis zum Knöchel verlaufende Mäntel eine ebenso schöne Alternative zu den knieumspielenden Mänteln, die langen Modelle sind besonders schön bei großen Frauen. Viele unterschiedliche Marken bieten Trenchcoats an, doch auch hier gilt, dass das Orginal eine Investition für viele Jahre ist, der Schnitt ist bei der Investition in einen Mantel besonders wichtig. Der Schnitt muss besonders an den Schultern straff sitzen und nach unten leicht ausfallend geschnitten sein. Durch den Gürtel kann der Trenchcoat auch figurbetont kombiniert werden.

Der Trenchcoat ist ein sehr gutes Investment und so ist es auch hierbei wichtig in ein Orginal zu investieren, um viele Jahre etwas von dem Evergreen zu haben. Trendsetterinnen tragen den klassischen Trenchcoat gerne lässig in Kombination mit Mom Jeans, stylischen Sneakers und einem Statement Pullover. Für ein stylisches Club oder Baroutfit kann der Mantel mit Kleidern als auch schlichten Jumpsuits und Highheels oder Stiefeletten getragen werden. Durch das klassische und schlichte Design ist der Mantel ein absoluter Evergreen und ist sehr einfach zu kombinieren. Besonders elegant ist der Trenchcoat in Kombination mit einer Farbe, so ist ein schwarzer Burberry Trenchcoat in Zusammenspiel mit einem komplett schwarzen Outfit ein sehr eleganter Look, welcher durch den Tausch von Schuhen und Handtasche schnell von einem casoual, zu einem eleganten Abendoutfit gestylt werden kann.

Abschließend ist der klassische Burberry Trenchcoat ein treuer Begleiter vieler Frauen und Männer. Der Mantel ist eine Investition, die sich ein Leben lang auszahlen wird. Auch wenn der Trenchcoat schon seit mehreren Jahren in der Modewelt mitspielt, wirkt er immer modern und ansprechend. Der Burberry Trenchcoat ist sehr leicht mit vielen unterschiedlichen Outfits und Stilen zu kombinieren und sollte in jedem Kleiderschrank vertreten sein. Es ist offensichtlich, dass an diesem Mantel nichts vorbeiführen kann.

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