Diese fünf Influencer sollte jeder Mann kennen!

Lange Jahre hat sich die Welt der Mode allein um die Frauen gedreht – während die Damenbekleidung über die Jahrzehnte extremen Wandlungen und Veränderungen ausgesetzt war, wurde oft die Herrenbekleidung vernachlässigt. Klar, auch hier wurde mal was zeitgemäß angepasst – der Schnitt des Anzugs, die Passform der Jeans und der Sitz der Hemden – aber wirklich spannend scheint die Entwicklung auf den ersten Blick nicht zu sein.
Doch langsam wendet sich das Blatt – während die Damenmode im wesentlichen nur „neu interpretiert“ wird und bestenfalls ein abwechselnder Mix an bereits da gewesenen Trends an den Tag gelegt wird (man denke allein daran, wie oft die 70er, 80er und 90er Jahre in den letzten 10 Jahren ihre Revivals hatten), rückt die Herrenmode mehr und mehr in den Vordergrund.
Das macht sich auch in den sozialen Medien bemerkbar – während auf Instagram und co. der gesättigte Überfluss an vielen weiblichen Bloggern durch einen sehr ähnlichen Stil und die Verwendung von nahezu den selben Accessoires, It-Pieces und Events die Bloggerinen zu einem einheitlichen Modeblogger-Prototyp mutieren lässt, blüht die Szene der Male Influencer immer mehr auf.
Während sich die Jeans und T-Shirt Uniform jahrelang als ein treuer Begleiter immer wieder bewährt hat und immer eine sichere Wahl ist, die nie aus der Mode kommen wird, kann man(n) auch Spaß mit Bekleidung haben und neue Wege finden, wie man seine Persönlichkeit durch Mode zur Geltung bringen kann. Mit den schier unendlichen Möglichkeiten des Online Shopping ist dies auch einfacher denn je – was jetzt noch fehlt, ist der richtige Anstoß und eine gute Inspirationsquelle. 
Wir haben für euch die stylischsten Male Influencer unter die Lupe genommen, dessen guter Modegeschmack für viele Likes on und off Instagram sorgen wird!

Young and Fresh

Mittlerweile ist es Gang und Gebe, dass sich die Haute Fashion an den Trends der Untergrund-Szenen orientiert und sich davon stark inspirieren lässt. Man nehme Vivienne Westwood, die bekannt dafür geworden ist, die Punk Szene runwaytauglich zu machen, Demna Gvasalia, der sich mit Vetements und nun auch Balenciaga an dem osteuropäischen Streetstyle der frühen 90er Jahre bedient oder Virgil Abloh der die Hip-Hop Szene der Straßen New Yorks mit seinem Label Off-White zum letzten Schrei wiederbelebte.
Doch es ist noch keine hundert Jahre her, als der „Bubble-Up-Effekt“ noch undenkbar war – die Elite und der Adel gaben in der Regel den modischen Ton an und erst ab ca. Beginn der 1950er Jahre, als die Jugendmode immer mehr und mehr an Anerkennung gewann, wurde der „Trickle-Down-Effekt“ mehr und mehr verdrängt.
Streetstyle soll aber auch gekonnt sein – junge Fashionistas wie Anthony Urbano beweisen, dass mit einem guten Stilgespür und einer Hand voll Mut die wildesten Muster und Accessoires miteinander kombiniert werden können, die zwar dezent an The Fresh Prince of Bel Air erinnert, aber dennoch modern und chic wirken. 
Der kongolesische Ex-Profi-Fußballer Jean-Claude Mpassy hingegen kombiniert sportlich-urbane Looks mit Nadelstreifen-Anzügen und fancy Hüten und bewahrt damit stets eine sehr seriöse, aber trotzdem frische Haltung.

Nordic Hipster

Matrosen-Mützen, hochgekrempelte Jeans mit hoher Taille und ein Hang zu gedeckten Farben und sanften Pastelltönen – der skandinavische Hipster-Look hat modebegeisterte Männer rund um die Welt angesteckt. Die Beliebtheit lässt sich durch die Einfachheit erklären – die meisten Menschen wollen es schlicht halten und greifen lieber zu schwarzen Farben als in knalligen Rot-Grün-Kombinationen rumzulaufen. Weniger ist mehr – das Motto verfolgen auch die Zwillinge Martin und Marvin Dvorak und beweisen, dass dies nicht unbedingt ein Gähn-Faktor sein muss. Der Trick dabei ist es, auf Details zu achten. Eine günstige Zara-Hose wirkt zum Beispiel sofort edler, wenn sie beim Schneider angepasst wurde und Akzente wie mit bedacht ausgewählte Key-Accessoires (man nehme bspw. wieder die Matrosen-Mütze) können einen einfachen Look aus dunkler
Denim-Jacke und Sneakers sofort zu einem Instagram-tauglichen Street-Style-Outfit zusammensetzen.

Dandy Dude

Ein kultivierter Stil und ein selbstbewusster Auftritt – bereits seit Mitte des 18ten Jahrhunderts macht der Begriff „Dandy“ die Runde und bezeichnet damit (ursprünglich) „junge Leute, die in auffälliger Kleidung Kirche oder Jahrmarkt besuchen“. Als Protest gegen die Beschleunigung in der Arbeitswelt beschäftigte sich der Dandy damals vermehrt mit dem eigenen Aussehen und der Bekleidung. Er schätze die Überspitzung in der Mode, gutes Aussehen war für ihn das A und O. Man denke an den ersten Dandy der Geschichte – Oscar Wilde – oder schaut sich andere Dandys wie Charles Baudelaire oder Giacomo Casanova an – was ins Auge fällt ist die Liebe zu Details, ein mit Bedacht kurierter Look und ein Hang zu oppulenten und luxuriösen Stoffen wie Kaschmir, Samt und Seide.
Heute wird der Dandy-Look von Male Influencern wie dem New Yorker Andy Gallagher modern interpretiert – mit einem Hang zum Nostalgischen, modernen Akzenten und einem gekonnten Spiel aus Lässigkeit und Spießertum. Um einen solchen Look nachzustylen, benötigt man vor allem die richtige Einstellung. Gepaart mit einer hochwertigen Uhr, polierten Leder-Loafern, einer über den Knöcheln endenden Hose und einem gut geschnittenen Blazer ist der moderne Dandy mehr als präsentabel.

Bad Boy Rock

Ob Man-Buns, Lederjacken oder Tattoos – der über-männliche Stil wurde unter anderem von Charlie Hunnam als Jax Teller in der Serie „Sons of Anarchy“ portraitiert und wird scherzhaft als „Panty-Dropper-Look“ bezeichnet und von Frauen im Netz hochgepriesen.
Wenn das nicht genug ist, ist ein weiteres Argument, sich den Bad-Body-Look ans Herz zu legen, wie einfach er nachzuahmen ist. Dazu braucht man kaum mehr als eine Skinny Jeans, ein schlichtes T-Shirt und eine Lederjacke – die gesamte Garderobe kann ruhig schwarz und weiß sein, während aber auch gerne dunkle Rot- und Brauntöne etwas mehr Tiefe verleihen – wie der Male Influencer Kevin Creekman gekonnt auf seinem Instagramaccount „thecreekman“ beweist. Piercings und Tattoos sind optional, die richtige Attitude aber ein Muss.

Während Influencer für eine Menge Inspiration sorgen können, sollte man sich dennoch nicht zu schnell zu Weit aus der eigenen Comfort-Zone lehnen, da der Schlüssel für einen guten Look Authentizität ist. Wenn man nicht komfortabel mit einem auffälligen Outfit ist, wirkt es schnell so, dass das Outfit einen trägt und nicht andersrum. Deshalb – immer sich und seinem eigenen Stil treu bleiben und an gewagte Trends mit kleinen Schritten rantasten. Dabei kann die eigene Garderobe zunächst durch einige It-Pieces aufgepeppt werden, die einzeln mit dem gewohnten Look kombiniert werden, bis man immer mehr damit aufwärmt und sich eventuell an größere Modeprojekte ranwagen kann.

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