DIY: Mache deine Jeans zur perfekten Vintage-Shorts

Ob zum sportlichen Shirt oder zum romantischen Häkeltop, Vintage-Shorts gehen immer. Besonders an heißen Sommertagen sind sie nicht nur super stylisch, sondern auch mega praktisch. Und das Gute: Jeder hat die Zutaten für eine individuell-gestaltete Jeans-Shorts bereits im Kleiderschrank.

Welche Jeans eignen sich

Eigentlich lässt sich aus jeder Jeans, sei sie High-Waist, Boyfriend oder Karotte, eine angesagte Shorts machen. Wichtig: Die Hose sollte am Bein nicht zu eng geschnitten sein. Kürzt man die lange Jeans, wirkt sie am Bein oft noch enger als zuvor. Das Resultat: Unschöne Dellen am Oberschenkel.
Daher eignen sich perfekt für das DIY-Projekt bereits ausgediente Jeans. Sie sitzen meist eh schon etwas lockerer und man schafft gleichzeitig Platz für Neues im Schrank.

Zuschneiden

Probiere deine ausgewählte Jeans linksrum an und markiere mit einer Textilkreide oder einem Stück Seife die gewünschte Endlänge an den Innenschenkeln. Danach sollte man sich entscheiden: Cool gekrempelter Saum oder vintage-like mit fransiger Kante. Je nach dem sollte die endgültige Schnitt-Kante gewählt werden.
Danach wird die Jeans flach auf den Tisch gelegt und mit einer Stoffschere gekürzt. Um die richtige Form zu bekommen sollte man von der Innennaht zur Außennaht im 90-Grad-Winkel schneiden. Wer keine Stoffschere besitzt, der kann auch ohne Weiteres eine klassische Haushaltsschere benutzen.

Die gekrempelte Variante

Um genügend Stoff zum hochkrempeln zu haben, solltest du die Schere mindestens sechs Zentimeter unterhalb der Markierung ansetzen. Nun wird ein Hosenbein nach dem Anderen im Rechtenwinkel von Innen nach Außen gekürzt. Um sicher zu gehen, dass beide Beine identisch werden, legt man einfach das zuerst gekürzte Stück auf das zweite Hosenbein. Danach bügelt man den Saum zweimal auf die gewünschte Breite um und befestigt das Ganze mit wenigen Stichen an den Innen- und Aussennnähten.

Mit Vintage-Fransen

Hier geht man ähnlich vor wie bei der gekrempelten Shorts. Einzig die Schnittkante kann weiter oben gewählt werden, da die Fransen weniger Mehrlänge benötigen. Passform-Tipp: Die vordere Schnittkante in einem halbrunden Bogen schneiden oder die Form ganz nach Belieben einzeichnen. Vorsichtig sollte man bei sehr kurzen Varianten sein. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Innentaschen nicht mit gekürzt werden. Lösung: Entweder man lässt die Shorts insgesamt länger oder man lässt die Taschen lässig herausblicken. Für die gewünschten Vintage-Fransen greift man zu einem Auftrenner und zieht ringsum die einzelnen Jeansfasern heraus. Damit die Seitennähte nicht aufgehen kann man diese mit jeweils zwei Stichen am Innen- und Außenbein fixieren.

Trend: Patches

Wem Jeans alleine zu langweilig ist, der verziert seine Shorts mit angesagten Patches. Ob als Bügelbild oder zum Aufnähen – Patches sind derzeit der Trend schlechthin und sie lassen sich binnen Minuten befestigen. Gerade Augenpatches oder Schriftzüge im Comic-Style verbreiten besonderen Vintage-Flair.

Mit Waschungen

Da Waschungen in der DIY-Variante etwas aufwendiger sind kann man sich ganz einfach die bereits vorhanden Waschungen zu Nutzen machen. Mit einem Auftrenner lassen sich die aufgesetzten Po-Taschen ohne große Mühe entfernen. Dadurch entsteht ein farblicher Kontrast zur restlichen Shorts. Besonders cool: helle Jeans-Shorts, bei denen die ehemaligen Taschen sich in dunklem Blau auf dem Po abzeichnen.

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