French Chic: So bekommt auch dein Style das gewisse Je-ne-sais-quoi!

Über die französische Art sich zu kleiden besteht schon lange ein Mysterium – der „French Chic“ ist absolut zeitlos, elegant und wirkt unangestrengt. Die Frauen, die ihn so perfekt beherrschen, haben sich nie darum bemüht, sie wirken stilvoll und elegant, ohne sich große Gedanken um die nächste Outfitwahl oder Haare und Make-Up Sorgen machen zu müssen. Interviews mit französischen It-Girls und die Unsumme an Literatur, die sich damit befasst (man nehme allein den Instagram-Liebling „How To Be Parisian Wherever You Are“) lassen einen manchmal etwas ratlos zurück – wie soll man etwas erreichen, was anscheinend nur mühelos funktionieren kann? Vielleicht bleibt das Geheimnis allein den Französinnen vorbehalten, vielleicht wird es ihnen in die Wiege gelegt, aber dennoch kann sich der Rest der Welt einiges davon abschauen.

Was bedeutet französische Mode überhaupt?

Der French Look ist eindeutig keine neue Erfindung und erst recht nicht ein Kind von Instagram und dem OOTD-Phänomen. Denn noch heute sehen viele modebegeisterten Frauen Ikonen wie Brigitte Bardot oder Catherine Deneuve als ihre Inspirationsquelle für die eigenen Looks. Das Geheimnis hierbei ist die Zeitlosigkeit der Outfits und der Hang zur Revolution.

Seien es gerade, unstrukturierte Silhouetten und die Ablehnung des Korsetts, die Anfang des 20. Jahrhunderts Hand in Hand mit dem Kampf um die Rechte der Frauen gingen, oder Coco Chanels revolutionärer „La Garconne“ Stil, der einen sehr knabenhaften Look propagierte und Bequemlichkeit und Bewegungsfreiheit in der Vordergrund stellte, ohne Eleganz und einen schicken Auftritt zu vernachlässigen oder gar ihr „Chanel Suit“, der von selbstbewussten Powerfrauen wie Jackie Kennedy getragen wurde – Französische Frauen waren schon immer dazu geneigt, sich wohl in ihren eigenen Körpern zu fühlen und sich nicht nach den konventionellen Schönheitsidealen zu verbiegen. Französische Frauen würden es nie zulassen, dass sie sich in vorübergehenden Trends verlieren oder gar von ihrer Bekleidung getragen werden – sie achten auf Ästhetik, sind aber dennoch praktisch veranlagt, sie lieben luxuriöse Materialien und eine hochwertige Verarbeitung, würden aber nie etwas kaufen, weil es eine Luxusmarke ist.

Was sind die zeitlosen Wardrobe Essentials eines French Girls?

Jede Französin weiß, wie viel Wert gute Basics sind. Gerade hier investieren sie lieber in gute Qualität und einen guten Schnitt – nach Bedarf werden die Pieces zum Schneider gebracht, um die perfekte Passform zu ermöglichen. Generell kann man sich diese Einstellung als Mantra aneignen und alle Kleidungsstücke danach aussuchen. Um das Ganze aber etwas einfacher zu gestalten, haben wir eine kleine Shopping-Liste kreiert, sodass du deiner Garderobe mit Leichtigkeit ds gewisse „Je-ne-sais-quois“ verpassen kannst. Dazu brauchst du:

mindestens ein “Kleines Schwarzes“ – zwei, wenn du wirklich gut ausgestattet sein willst. So kannst du zu einem Modell in Seide oder einem ähnlichen, hochwertigen Stoff greifen, sodass du immer gut gewappnet für einen gehobenen Dress Code bist, und ein Modell in einem alltagstauglichen Stoff wie Baumwolle oder Jersey kaufen.

Einige weiße Hemden – ob du auf einen taillierten Look oder einen oversize Schnitt stehst, bleibt dir überlassen Perfekt sitzende Jeans – der Schnitt bei Denimhosen ist das A und O – findest du ein mal ein Paar, das WIRKLICH gut sitzt, greife am Besten gleich zu zwei oder drei Exemplaren davon.

Ein guter Blazer – ob zu einer Anzughose, zur Jeans oder zu einem Sommerkleid – der Blazer lässt deinen Look sofort „polierter“ wirken, ohne dass du dir groß Mühe geben musst. hochwertige Seidenblusen – auch diese kannst du je nach Bedarf auf- oder runterstylen. Mit einem eleganten Mantel und einer dunklen Stoffhose bist du ausgehbereit, mit einem hellen Paar Jeans und einer Sonnenbrille hast du einen zeitlosen Sommerlook zusammengestellt.

T-Shirts – in weiß, grau und schwarz – hierbei sind deiner Kreativität keinerlei Grenzen gesetzt und die Kombinations- und Stylingmöglichkeiten sind unendlich.

Das richtige Schuhwerk – ein richtiges French Girl würde sich nie in 15-Zentimeter High Heels quetschen, wenn sie weiß, dass sie es kaum eine Stunde in ihnen aushalten wird. So sollte auch deine Schuhwahl den Komfort nicht vernachlässigen – greife zu schlichten, schwarzen Stiefeletten (die Acne Jensen Boots sind ein absoluter Favorit!), bequemen Loafern oder Ballerinas und wenn du es etwas sportlicher magst – einfache weiße Sneakers wie z.B. die Adidas Stan Smith.

Ein paar Accessoires und Schmuck – einige hochwertige, aber minimalistische Schmuckstücke und zeitlose Pieces wie ein guter Ledergürtel oder ein verlässlicher Wollschal verleihen deinem Look die richtige Würze.

Welche Farben, Schnitte und Materialien machen den Parisian Chic aus?

Meistens greifen French Girls zu neutralen oder natürlichen Farbtönen – das heißt, schwarz, weiß, grau und beige, denn diese Farben lassen sich leicht kombinieren. Gerne aber wird einem Look durch eine auffälligere Farbe wie ein edles Waldgrün oder ein warmes Ocker ein Eye Catcher verliehen. Die Faustregel ist es, in dem kühleren Jahreszeiten zu gedeckteren Farben zu greifen, während im Sommer helle Farben und leuchtende Sommerkleider gerne gesehen werden. Die einzigen Farben, vor denen die meisten French Girls zurückschrecken würden, sind Neonfarben – aber auch schräge Farbkombinationen wie Lila und Grün solltest du lieber meiden. Beim Schnitt gilt – bloß nicht zu eng. Wenn es zieht, drückt oder du dich einfach unwohl fühlst, merkt man es dir sofort an und egal wie toll dein Outfit in der Theorie ausschaut – kann dies den Auftritt ruinieren. Achte immer auf einen guten Sitz wie bspw. die Schulterpartie oder Jeanslänge und bringe deine Kleidung, wenn es nötig ist, zum Schneider. Natürliche Materialien dominieren die Kleiderschränke von stilbewussten Französinnen – während Polyester und co. zwar oft günstiger sind, sehen sie leider oft schon nach wenigen Wäschen ganz anders aus. Natürliche Materialien wie Wolle, Baumwolle, Leinen und Seide sind in der Regel nicht nur beständiger, sondern halten auch länger.

Was sind die absoluten No-Go’s?

Während man relativ viel schon instinktiv richtig machen kann, wenn es darum geht, dem Pariser Chic näherzukommen, unterlaufen vielen Frauen noch einige Faux Pas, die den gewünschten Effekt komplett verfehlen. Der Tannenbaum-Look: Die wichtigste Moderegel, die Coco Chanel ihren Kundinnen und Anhängern ans Herz gelegt hat, war wohl, dass eine Dame bevor sie das Haus verlässt, in den Spiegel schauen und ein Accessoire abnehmen sollte. Zu viele Armbänder, eine Statement-Kette und XXL-Ohrringe – all das kann schnell Unruhe einbringen. Beschränke dich am Besten also nur auf einige wenige, raffinierte Accessoires. Zu viel Make-Up: Der Clou der französischen Frauen ist es, dass sie ihre natürliche Schönheit mit Make-Up unterstreichen und niemals versuchen würden, das eigene Gesicht zu verändern. So sind Begriffe wie „Contouring“ ein Fremdwort für sie – greife zu leichtem Tages Make-Up und falls es schicker sein sollte – zu rotem Lippenstift.

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