Ryan Gosling vs. Ryan Reynolds: Der Style-Check

Credit: https://www.promiflash.de/

Zwei Schauspieler, die beide aus Kanada kommen und um die 40 Jahre alt sind. Zwei Schauspieler, die beide jeweils mit Top- Schauspielerinnen verheiratet sind, die sie beim Dreh eines Films am Set kennengelernt haben (Ryan Gosling mit Eva Mendes in „The Place Beyond the Pines“ und Ryan Reynolds mit Blake Lively in „The Green Lantern“) und mit denen sie jeweils zwei Kinder haben. Beide Schauspieler haben mindestens eine berühmte Hollywood-Schauspielerin als Ex (Reynolds war von 2008 bis 2011 mit Scarlett Johansson verheiratet, Gosling war lange Zeit mit Co-Darstellerin Rachel McAdams zusammen). Beide Schauspieler haben beeindruckende Karrieren vorzuweisen – während Reynolds sich vor allem in seiner Rolle als Marvels Deadpool wiedergefunden hat und immer öfter durch seinen Humor auffällt, ist Gosling vor allem für seine Darstellung in Rom-Com Filmen wie „La La Land“, „The Place Beyond the Pines“, „The Notebook“ und „Crazy, Stupid, Love“ bekannt. Auf den ersten Blick scheinen die beiden also weitaus mehr gemeinsam zu haben, als nur den Vornamen.

Doch so ähnlich sie sich zunächst scheinen, desto unterschiedlicher sind ihre Persönlichkeiten – und desto gespaltener sind die Meinungen: Welcher Ryan ist der bessere Ryan? Während eine Umfrage in Kanada ergab, dass 58% der Einwohner Reynolds gegenüber Gosling favorisieren (https://www.macleans.ca/the-canada-project-24-facts/#whichryan), sind wir uns bei Catchys noch nicht wirklich einig.

Doch nicht mehr lange – wir nehmen uns sowohl Ryan Reynolds, als auch Ryan Gosling genauer unter die Lupe und vergleichen neben ihren professionellen Errungenschaften vor allem ihre persönlichen Styles. Schließlich geht es im Endeffekt immer nur um eine Frage – „Who wore it best?“

1. Die Schauspielkarriere

Jahrelang wurde Reynolds von Flops verfolgt – „Green Lantern“ erhielt bspw. überwiegend schlechte Kritiken und selbst zu ihrer Zeit relativ erfolgreiche Filme wie „The Proposal“ mit Sandra Bullock oder „Just Friends“ sind nicht besonders gut gealtert – Fat Shaming Jokes inklusive. Mit „Deadpool“ hat Reynolds die Rolle seines Lebens gefunden, es bleibt spannend wohin sich das neu gefundene Potential weiterentwickelt. Gosling hingegen schafft es seit Jahrzehnten, sich in jede Rolle wirklich hineinzuversetzen und die Audienz dazu zu bringen, die Filme zu fühlen und zu feiern. Ob er in „Drive“ dem kriminellen Leben als Outcast einen coolen Auftritt verpasst, als der romantische Noah in „The Notebook“ kein Auge trocken lässt oder – nicht zu vergessen – mit „La La Land“ einen Golden Globe – eine der höchsten Auszeichnungen in Hollywood – kassiert. Diese Runde geht eindeutig an Gosling – Gosling 1, Reynolds 0.

2. Der Humor & Sympathie

Gosling ist ein sehr respektabler und ernstzunehmender Schauspieler – er ist nicht zu großem Erfolg gekommen, indem er unterhaltsame Interviews oder lustige Tweets geliefert hat. Während man sich zwar also in seinen Filmen verlieren kann, ist von Goslings Privatleben oder seiner Persönlichkeit außerhalb der Kinoleinwand nicht viel zu sehen. So fällt es einem manchmal schwer, mit ihm zu sympathisieren. Reynolds hingegen eine laufende Catchphrase-Factory – ob er das ganze Superhelden-Genre auf den Arm nimmt oder Oscar-verdächtige Blooper im Nachspann liefert – vor seinem Humor ist keiner sicher – nicht mal seine Frau oder die Kinder (nur eine kleine Kostprobe von @VancityReynolds Twitter-Account: „My daughter’s only 6 months old and already drawing. I’d hang it on the fridge but honestly, it’s absolute garbage.) Durch seine Social Media Präsenz ist er in aller Munde und kaum ein lustiger Gag, kaum ein blöder Spruch bleibt unbemerkt – und das lieben die Fans an ihm. So geht der Punkt eindeutig an Reynolds. Das Battle der Ryans geht weiter – vorerst unentschieden.

3. Der Style

Vorbei sind die Zeiten, wo hauptsächlich die Looks der Hollywood-Damen unter die Lupe genommen und analysiert wurden. Heute ist keiner mehr sicher – nicht mal die Herren.

Auf den Red Carpet Events präsentieren sich beide Ryans von ihrer besten Seite. Sie setzen auf gut geschnittene Anzüge von namenhaften Designern und tendieren zu dunklen, klassischen Farben wie schwarz oder dunkelblau. Beide probieren aber auch gerne weniger traditionelle, gewagtere Looks aus. Reynolds trug z.B. zu einem Fan Screening Event von „Deadpool“ in London einen sandfarbenen Anzug mit blauer Krawatte oder zeigte sich in einer blauen Kombo bei einem Event von Piaget im Juli 2016 – dazu trug er eine graue Weste mit hellblauem Hemd darunter. Diese unkonventionellen Farben und Farbkombinationen sahen lässig und gekonnt kombiniert aus und waren absolute Volltreffer. Auch Gosling probiert sich gerne auf dem roten Teppich aus – ob er einen glänzenden, olivgrünen Anzug mit gestreifter Krawatte, ein royalblaues Ensemble mit Bow Tie oder ein samtiges Exemplar von Gucci trägt – jedes seiner Moderisiken hat sich gelohnt. Auch dass er gerne mal einen casual Auftritt ohne Krawatte eingeht, spricht für sein gutes Modegespür – es wirkt nämlich trotzdem immer sehr klassisch und elegant.

Da sich bei den Red Carpet Events aber häufig auf die Hilfe von Stylisten verlassen wird und Designer Prominente mit ihrer Bekleidung ausstatten, kann kein Style-Duell komplett sein, ohne dass ein Blick auf den persönlichen Stil geworfen wird.

Widmen wir uns zunächst Ryan Gosling – gibt man „ryan gosling style“ bei Google ein, werden einem folgende Begriffe vorgeschlagen: „wayfarer“, „classy“ und „semi formal“. Diese decken größtenteils ab, was man über seinen privaten Bekleidungsstil wissen muss. Der Mann weiß, was ihm steht, er weiß was gut aussieht und setzt somit auf bewährte Klassiker und seine sich daraus entwickelte Uniform. Locker geschnittene Hemden mit hochgekrempelten Ärmeln, eingesteckt in eine schmal geschnittene, meist dunkle Jeans – abgerundet wird der Look durch einen eleganten Ledergürtel, Schnürschuhe und eben ein Paar Ray Ban Wayfarer. Manchmal sieht man Gosling auch eher casual unterwegs – da greift er zu luftigen Langarmshirts (hochgekrempelt!), derben Boots und coolen Leder- oder Jeansjacken. Reynolds geht die Klamotten-Sache deutlich entspannter an. Auch er ist ein Fan von Lederjacken und schmal geschnittenen Jeans, doch trägt er diese mal mit mehr Lässigkeit – sprich, weiße Sneakers, braune Lederrucksäcke – mal eher spießiger mit Schiebermützen, Westen und schmalen Sehbrillen mit dunklem Rand. Während Reynolds ein gewisses „laissez-faire“ im Bezug auf seinen Alltagsstil an den Tag legt, wirkt Goslings Look durchdachter und mode- sowie selbstbewusster. Der Punkt „Alltagsstyle“ geht hier an Gosling – während Reynolds Gemütlichkeit zwar viel Coolness ausstrahlt, wissen wir es dennoch zu schätzen, wenn ein Mann weiß, wie er sich gekonnt gut anzieht.

Gosling gewinnt durch seinen elegant-gekonnten Style das Rennen und ist in diesem „Battle of the Ryans“ der knappe Sieger! Sorry, Reynolds.

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