Hermès Birkin Bag vs. Hermès Kelly Bag


Hermès Taschen – besonders die Hermès Birkin Bag und die Hermès Kelly Bag – bilden den Heiligen Grahl unter allen Luxustaschen. Sie sind, trotz ihren mehr als stolzen Preises, so heiß begehrt, dass man extrem viel Glück braucht, um überhaupt eine kaufen zu können. So ist natürlich die Frage, ob man eher der Typ für eine Hermès Birkin Bag oder Hermès Kelly Bag ist, besonders wichtig.

Hier sind die wichtigsten Merkmale, die die beiden Taschenklassiker aus dem Hause Hermès voneinander unterscheiden:

Die Geschichte hinter beiden Taschen

Die Hermès Kelly Bag gibt es bereits seit den 1930er Jahren – der erste Prototyp wurde sogar schon 1982 geschaffen. Früher bekannt als „Sac à dépêches“ bekam sie ihren heutigen Namen erst 1956, als die frisch vermählte Prinzessin von Monaco Grace Kelly die Tasche dazu nutze, um ihren wachsenden Babybauch vor den Paparazzi zu verstecken. Die Bilder gingen um die Welt und Grace Kelly und ihre „Kelly Bag“ machten Schlagzeilen. 
Die Idee für die Hermès Birkin Bag entstand erst 1982 – auf einem Flug von Paris nach London. Jean-Louis Dumas, der damalige CEO von Hermès saß neben Jane Birkin im Flugzeug, als ihre Tasche umfiel und sich der gesamte Inhalt verstreute. Sie erklärte Dumas, dass es schwer wäre, eine praktische, aber stylische Weekender Bag zu finden und zwei Jahre später, 1984 erhielt sie die aller erste Birkin Bag zugeschickt.

Der Style

Die kleinen Unterschiede in Sachen Stil und Eleganz zwischen der Hermès Kelly Bag und der Hermès Birkin Bag machen jede davon besser geeignet für gewisse Anlässe.
Die Hermès Birkin Bag als „jüngere Schwester“ hat einen eher casual und modernen Look – sie wurde so konzipiert, dass in sie besonders viel reinpasst – Handy, Geldbeutel, Make Up Tasche, Wasserflasche, Buch, Sonnenbrille und Etui, ein Notizblock etc. Kurz gesagt ist sie der perfekte Alltagsbegleiter und sieht so auch am besten zu modernen Alltagslooks aus – ein paar Jeans, Manolo Blahniks und ein Chanel Jäckchen vervollständigen den Look.
Dafür wirkt die Hermès Kelly Bag traditioneller und formeller. Besonders schlicht ist sie das perfekte Symbol für Klasse und Status und eignet sich so für Business- oder Abendlooks oder einen eher strukturierten, dezenten Style à la Céline, Jil Sander, Armani und co.

Die Testimonials

Modeikonen, Schauspieler und Models – sie alle lieben Hermès Taschen. Natürlich kommen als die ultimativen Testimonials für die beiden Luxustaschen die Namensgeber zuerst in Frage – Grace Kelly machte die Hermès Kelly Bag berühmt und dank Jane Birkin wurde die Hermès Birkin Bag überhaupt erschaffen. Doch auch andere Stars haben ihre Lieblings Hermès Tasche entdeckt. Zu „Team Kelly“ gehören unter anderem Miranda Kerr, Beyoncé und Leslie Mann, während „Team Birkin“ aus Victoria Beckham, Marc Jacobs und Kim Kardashian besteht.

Die Details

Die wichtigsten Unterschiede zwischen der Hermès Birkin Bag und der Hermès Kelly Bag sind folgende:

  • Die Hermès Birkin Bag ist oben geöffnet und ist auch generell einfacher zu öffnen als die Hermès Kelly Bag. Sie kann auch, im Gegensatz zur Kelly Bag, geöffnet getragen werden
  • Die Hermès Kelly Bag hat nur einen Henkel, die Hermès Birkin Bag hat zwei
  • Die Klappe der Hermès Birkin Bag ist in drei geteilt, während die Hermès Kelly Bag eine durchgehende Klappe hat
  • Die Hermès Kelly Bag kommt mit einem Schulterriemen und kann somit als Umhängetasche um die Schulter oder Crossbody getragen werden. Die Hermès Birkin ist hingegen eine klassische Tote Bag / Handtasche
  • Die Hermès Birkin Bag ist schwerer als die Hermès Kelly Bag, allerdings passt durch ihre Form auch mehr rein und ist geräumiger

Der Preis und die Preisentwicklung

Die Preise für Hermès Taschen könnten stark variieren – dabei kommt es auf die Größe, das Material und die Farbe an. Generell kann man aber sagen, dass Hermès Birkin Taschen teurer als Hermès Kelly Bags sind. Eine Grenze nach oben gibt es eigentlich kaum, zumindest wird sie immer wieder aufs neue gebrochen. Momentan gilt die Hermès Rose Gold Crocodile / Diamond Birkin Bag besezte mit 11.000 Diamanten mit sagenhaften 1.9 Millionen Dollarn als die teuerste Hermès Tasche überhaupt. Daneben wirken die stolzen Preise einer „durchschnittlichen“ Second Hand Birkin Bag von ca. 8.000 Euro bis 12.000 Euro und einer Second Hand Kelly Bag von ca. 6.000 Euro bis 10.000 Euro wie richtige Schnäppchen.
Nichtsdestotrotz sind die beiden Hermès Taschen eine Investition, die sich auszahlt – die Preise steigen stetig Jahr für Jahr und man kann damit rechnen, dass man sie, auch bei normaler Nutzung für mehr verkaufen kann als man ursprünglich gezahlt hat. Somit sind die beiden Hermès Klassiker waschechte Investment Bags. Anfang der 90er Jahre betrug der Preis einer Hermès Birkin Bag ca. 2.500$, während eine Hermès Kelly Bag 5.000$ kostete. Seitdem sind die Preise stetig gestiegen – die selbe Hermès Birkin Bag würde heute 12.500$ kosten, während man für die Hermès Kelly Bag mit ca. 10.000$ rechnen kann. So scherzen sogar viele, dass eine Hermès Tasche ein sichereres Investment als Aktien und co. ist.

Die Farb-/Materialvielfalt

Sowohl die Farb- als auch Materialvielfalt ist bei beiden Taschenmodellen enorm, sodass es hier keinen Vorreiter gibt. Für einen genauen Farb- bzw. Materialguide für Hermès Taschen lohnt sich ein Blick auf unsere Hermès Taschen Brandseite

Die Größen

Die Hermès Birkin Bag gibt es in folgenden Größen:

    • B25 (25cm x 20cm x 13cm)
    • B30 (30cm x 22cm x 16cm)
    • B35 (35cm x25cm x 18cm)
    • B40 (40cm x 30cm x 21cm)

Die beliebteste Größe für Hermès Birkin Bags ist die B35.

Die Hermès Kelly Bag ist in diesen Größen erhältlich:

    • K15 (15cm x 11cm x 5cm)
    • K20 (20cm x 16cm x 10cm)
    • K25 (25cm x 19cm x 9cm)
    • K28 (28cm x 22cm x 10cm)
    • K32 (32cm x 23cm x 10.5cm)
    • K35 (35cm x 24cm x 12cm)
    • K40 (40cm x 28cm x 16cm)
    • K50 (50cm x 34cm x 25cm)

Die beliebteste Größe für Hermès Kelly Bags ist K32 und K35.

Sind die Taschen überhaupt ihren Preis wert?

Sowohl die Hermès Birkin Bag, als auch die Hermès Kelly Bag liegen mit ihren Preisen weit über der durchschnittlichen Luxus-Designertasche. Allerdings haben diese alle Trends überlebt und sich dem Zahn der Zeit nicht gebeugt. Mit ca. 85 Jahren bei der Hermès Kelly Bag und 35 Jahren bei der Hermès Birkin Bag kann so richtig nur die Chanel 2.55 mithalten, die ebenfalls trotz hohen Alters (62 Jahre – die Chanel 2.55 trägt ihren Namen, weil sie im Februar des Jahres 1955 kreiert wurde) genau so heiß begehrt ist. Die Gründe dafür sind zeitloses, schlichtes aber raffiniertes Design, die Verwendung von den besten Materialien und eine qualitativ hochwertige Verarbeitung. So gibt es zum Beispiel nur eine Handvoll von ausgebildeten Fachkräften, die wissen wie eine Hermès Birkin oder Hermès Kelly hergestellt werden und der gesamte Herstellungsprozess einer Tasche wird von einer einzelnen Person getätigt. So garantiert jedes einzigartige Exemplar bei richtiger Pflege ein ganzes Leben Freude beim Tragen. Hermès Birkin Bags und Hermès Kelly Bags werden oft sogar vererbt und überstehen Generationen. 
Daher lässt sich der Preis begründen, was aber nicht heißt, dass man andere Luxustaschen mit ebenfalls überragender Qualität nicht günstiger bekommt – nur sind es dann meistens nicht solche Icons wie die Hermès Kelly oder Hermès Birkin.

Fazit

Die Hermès Birkin Bag ist die richtige Tasche für dich, wenn du:

  • Einen casual, modernen Style bevorzugst
  • Keinen Schulterriemen brauchst und deine Tasche am Liebsten in der Hand oder am Ellenbogen trägst
  • Deine Tasche nicht jedes mal zumachen möchtest, um sie zu tragen – die Hermes Birkin Bag kann auch offen getragen werden, ohne dass alles rausfällt
  • Ein mittelgroßes Modell möchtest – die Auswahl an Größen für Hermès Birkin Bags deckt das mittlere Größenspektrum der Hermès Kelly Bag ab
  • Kein Problem mit dem höheren Gewicht der Hermès Birkin Bag hast
  • Gerne viel mit dir dabei hast und geräumige Taschen bevorzugst

Greife aber eher zur Hermès Kelly Bag, wenn du:

  • Einen eleganteren, klassischen Look möchtest
  • Deine Tasche auch gerne mal über die Schulter tragen möchtest und ein großer Fan von Umhängetaschen bist
  • Kein Problem damit hast, deine Tasche immer zuzumachen, bevor du sie trägst
  • Ein besonders kleines oder großes Modell haben möchtest (die Größenauswahl bei Hermès Kelly Bags ist um einiges größer als bei der Hermès Birkin Bag)
  • Eine eher leichtere Tasche bevorzugst – die Hermès Kelly Bag wiegt in der Regel weniger als die Hermès Birkin Bag
  • Deine Tasche ungern voll packst und meistens nur Essentials dabei hast

Beide Taschen sind wahrscheinlich nicht das Richtige für dich, wenn du:

  • Nicht bereit bist, solche hohen Summen für eine Designertasche auszugeben
  • Noch keine andere Designertasche hast – taste dich lieber mit günstigeren Modellen an die Verantwortung, die Designertaschen mit sich bringen ran
  • Nicht den Lifestyle pflegst, den eine Hermès Kelly Bag oder Hermès Birkin Bag erfordern – bleib authentisch, nur so kannst du mit Leichtigkeit eine solche Tasche gekonnt in Szene setzen

Du willst dir deine Traumtasche Second Hand holen? hier geht’s zu unseren besten Insidertipps zum Kauf. Und damit deine Vintage Handtasche immer schön weich und robust bleibt, gehts hier zu den Pflege-Tipps für Vintage-Leder.

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