Iconic Catch: Der Burberry Trenchcoat - Vintage noch cooler und sogar erschwinglich

Neben den Subkulturen und der Punkbewegung ist England auch für die maßgeschneiderten Anzüge der Londoner Savile Row bekannt und brachte über die Jahrzehnte einige, sehr einflussreiche Modeschöpfer hervor: Vivienne Westwood, Alexander McQueen, Thomas Burberry.

Sie alle haben international Einfluss auf die Modebranche genommen, ihre Designs sind so unterschiedlich und doch stehen sie alle für den vielseitigen Stil der Engländer. Vivienne Westwood gilt als die Begründerin der Punkmode, Alexander McQueen erlernte sein Handwerk in einer Maßschneiderei und Thomas Burberry gründete eine Luxusmarke, die vor allem für seinen ikonischen Karo-Check berühmt geworden ist. Und obwohl Burberry heute jedem ein Begriff ist, kennt kaum einer den Gründer der Marke selbst. Eine Einführung.

Bereits seit 1856 besteht das Label Burberry, dass vom Textilkaufmann Thomas Burberry lanciert wurde. 1880 führte er den Gabardine-Stoff ein – ein sehr robuster, wasserdichter und atmungsaktiver Baumwollstoff, dass vor dem Weben imprägniert wird. Der heute so berühmte Burberry Trenchcoat besteht aus dem Gabardine-Material von damals. Seine erste Boutique eröffnete Thomas Burberry in London, danach in Paris. Ikonisch für das englische Modehaus ist neben dem Trench sicherlich auch der Burberry Check, das berühmte Karomuster, dass 1924 vorerst als Futterstoff verwendet wurde und sich später zum absoluten Markenzeichen entwickelte.

Der Burberry Trenchcoat

Richtig bekannt wurde das Label Burberry dann mit der Entwicklung des Trenchcoats – heute das absolute Must-have von Burberry. Ursprünglich entstand der Kurzmantel namens “Tielocken” für die britische Militärverwaltung, damals noch eine ganz schlichte Regenjacke, die zu einem beliebten Kleidungsstück der Offiziere während des Ersten Weltkriegs wurde. Zu dem Zeitpunkt ist die Marke besonders für das wasserabweisende Power-Material der Jacken bekannt, eine Revolution der “Funktionskleidung”.

Über die Jahre feilte Thomas Burberry an dem Design – so entstand der Trenchcoat wie wir ihn heute kennen: Dem Mantel fügte er Schulterklappen, einen Gürtel und D-förmige Schnallen am Gürtel zu. In New York gießt es wie aus Eimern. Ein Pärchen steht mitten auf der Straße und küsst sich leidenschaftlich. Der Regen scheint ihnen nichts auszumachen – beide tragen einen Trenchcoat von Burberry. Die Frau ist Audrey Hepburn, der Mann George Peppard. Es ist die weltbekannte Szene aus “Frühstück bei Tiffany’s”, die den Trenchcoat von Burberry einer internationalen Kundschaft präsentiert.

Der heute klassische Trenchcoat ist beige, mittellang und zweireihig geknöpft. Da es sich ursprünglich um ein praktisches, regenabweisendes Kleidungsstück handelte, ist am Rücken ein Koller angebracht. Das ist die zweite Lage Stoff über den Schultern, damit der Regen besser ablaufen kann. Auch jetzt besteht der Trenchcoat aus Burberry’s patentiertem Gabardine-Material, dass in der eigenen Burberry-Fabrik in England hergestellt wird. Ein Mantel von Burberry ist qualitativ extrem hochwertig: Über 100 Arbeitsschritte benötigt die Übergangsjacke, bevor sie fertig ist. Besonders die Naht des Kragens ist aufwendig und die Schneider benötigen eine einjährige Ausbildung, um das Handwerk zu lernen. Ikonisch für den Trench ists außerdem das karierte Check-Muster, dass als Innenfutter zum Einsatz kommt. Ein Burberry Trenchcoat wird ich aufwendiger Handarbeit hergestellt. Ein einziger Mantel braucht etwa drei Wochen, bis er fertig ist.

Was so besonders klingt, kommt natürlich nicht von ungefähr. Burberry ist ein Traditionshaus, achtet auf Qualität und hat einen sehr hohen Anspruch. Die Mäntel werden von Stars und Modeikonen seit Jahrzehnten getragen. Burberry Jacken sind wohl DAS zeitloseste Kleidungsstück, dass man sich zulegen kann. Elegant, lässig, flexibel: Vor allem in den Frühlings- und Herbstmonaten kommt ein Burberry Trenchcoat gerne zum Einsatz. Der aktuelle Chefdesigner Christopher Bailey interpretiert den klassischen Trench jede Saison neu. Er spielt mit Längen, Farben und Mustern – doch nichts geht über das klassische, beigefarbene Modell von Thomas Burberry selbst.

Tipp, sich einen Burberry Trenchcoat erschwinglich zu kaufen

Natürlich hat ein derart praktisches und schickes Kleidungsstück seinen Preis. Ein Burberry Trenchcoat kostet eine Monatsmiete, schließlich ist der Aufwand der Herstellung sehr groß und der Mantel eine Investition für’s Leben. Trotzdem gibt es einen Tipp, um einen Burberry Mantel erschwinglich zu ergattern. Original-Modelle findest du Vintage! Hier ist der Schnitt gradlinig, die Details getreu aus den 20er Jahren und vor allem: teuer, aber bezahlbar. Second Hand und Vintage Burberry Trenchcoats findest du zum Beispiel über Vintage-Shops online und offline. Hier haben wir dir die schönsten Modelle zusammengestellt.

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