Meghan Markle vs. Katherine Heigl: Der Style-Vergleich

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Es war wohl DIE Traumhochzeit des Jahres 2018 – am 19. Mai nahm Prinz Harry Meghan Markle zur Frau. Doch bereits Monate zuvor musste sich das neueste Mitglied der britischen Königsfamilie hohen Anforderungen stellen und ihr Leben umkrempeln. Eine Bedingung, um Prinzessin zu sein, ist, dass kein anderer Beruf nebenbei ausgeübt werden darf – auch nicht Meghan Markles Schauspielkarriere. Als eine der Hauptdarstellerinnen der US-amerikanischen Anwaltsserie „Suits“ ist sie ab der achten Staffel offiziell nicht mehr dabei – ihr letzter Auftritt fand im Finale der siebten Staffel Ende April statt.

Doch während Meghan Markle ihren Aktenkoffer gegen eine Tiara austauscht, wird in der erfolgreichen Serie Platz für ein neues Gesicht. Niemand anderes als der ehemalige „Grace Anatomy“-Star Katherine Heigl soll frischen Wind als neuer Hauptcharakter der achten Staffel bringen. Dies bestätigte der Sender USA Network Anfang Februar. Der Serienerfinder Aaron Korsh teilte mit, er würde sich im Namen des gesamten „Suits“-Teams außerordentlich freuen, Katherine Heigl in der Familie begrüßen zu können.

Während langjährige Fans von „Suits“ sich fragen, ob Katherine Heigl die Lücke im Serienkosmos füllen kann, klingt die Beschreibung des neuen Charakters vielversprechend – sie wird als mysteriöse Samantha Wheeler eine aufstrebende neue Partnerin der Anwaltskanzlei Pearson Secter Litt eintreten. Der Mittteilung des Sendes der Serie nach, soll Wheeler sich zum „stärksten Verbündeten“ oder „größten Feind“ des Unternehmens entwickeln – es bleibt also spannend. Die neue Rolle ist der 39-Jährigen aber gewiss nicht fremd – bereits im vergangenen Jahr spielte sie in der CBS-Serie „Doubt“ eine raffinierte Anwältin.
Lange warten müssen die Fans der Serie auf eine neue Staffel aber nicht – die achte Season ist bereits in Produktion und wird vermutlich, wie gewohnt, in den Sommermonaten nächsten Jahres anlaufen.

Bis dahin nehmen wir uns die persönlichen Stile der zwei „Suits“-Damen Meghan Markle und Katherine Heigl unter die Lupe.

Wenn man die Stile der beiden Damen mit einem Wort beschreiben müsste, wäre „elegant“ ganz weit oben auf der Liste. Sie beide haben es gemeistert, einen femininen und dennoch modernen Look an den Tag zu legen. Beide folgen dem Motto „weniger ist mehr“ und schaffen es trotzdem, keine langweiligen Outfits zu präsentieren.

Katherine Heigl weiß genau wie sie sexy aber zurückhaltend wirkt – einerseits trägt sie gerne figurbetonte Kleider mit Tierprints, andererseits gehen diese gerne auch mal über das Knie und verdecken Dekolleté.
Sie wagt sich auch gerne an knallige Signalfarben wie helles, leuchtendes Rot, hält sich aber mit Schmuck und Make-Up zurück, indem sie zu einem schlichten Paar Chandelier-Ohrringen greift, ihre Haare anstrengungslos nach oben stylt und ausschließlich ihre Lippen mit rotem Lippenstift betont – mit Augen-Make-Up, Highlighter und Contouring hält sie sich zurück und schafft es somit, glamourös und natürlich zugleich zu wirken.
Auch das „Kleine Schwarze“ hat die US-amerikanische Schauspielerin ihrem Stil angepasst und gekonnt neu interpretiert – knielang, figurbetont, trägerlos und aus Spitzenstoff könnte das gewagte Kleid schnell übertrieben erotisch wirken – doch kombiniert mit süßen Schleifen-Pumps, goldener Clutch und einem Marilyn Monroe angehauchten Kurzhaarschnitt wird der Look schnell ausbalanciert und wirkt gelungen.

Doch auch wenn Katherine Heigls langjährige Red Carpet Erfahrung größtenteils mit Plätzen auf diversen „Best Dressed“-Listen geschätzt wurde, fiel auch sie hin und wieder in Modefettnäpfchen. Horror-Looks wie beispielsweise bei der Premiere von ihrem Film „Kiss & Kill“setzen sich aus schwarzen, ausgefransten Tüllröcken, pinken, mit Schmuck besetzen Gürteln in Übergröße und altbackenen, beigen Rüschchenblusen zusammen.

Katherine Heigl scheint – bis auf einige, wenige Faux Pas – ihren Red Carpet Stil perfektioniert zu haben. Sie weiß, welche Farben, Stoffe und Schnitte ihr stehen und bleibt diesen in der Regel treu. Dies sorgt zwar dafür, dass sie in der Regel immer gut ausschaut, doch wirklich mithalten können die „Safe Choices“ mit den spannenden, raffinierten Looks der Celebrities heutzutage nicht.

Von „Deal or no Deal“-Model über erfolgreiche Schauspielerin bis hin zu Royalität – Meghan Markle hat eine große karrieretechnische Entwicklung hinter sich. Entsprechend hat sich auch ihr Stil den unterschiedlichen Lebensabschnitten angepasst.
Sobald sie mit „Suits“ immer berühmter geworden ist, stieg die Nachfrage der Presse und Meghan Markle wurde auf immer mehr und mehr Rote Teppich-Events eingeladen. Oft sind dann gerade die ersten Auftritte unsicher und stilistisch sehr holprig – doch nicht bei Meghan. Ihr persönlicher Stil und ihr Interesse für Mode war schon zu dem Zeitpunkt weit ausgeprägt und mit Stylistin Jessica Mulroney als beste Freundin ist auch ein Moderatschlag nicht weit weg, wenn es darum geht, einen Look zu kreieren.

Ein Fan von monochromen, klassischen Looks ist Meghan Markles farbneutrale Garderobe zusammengesetzt aus vielen Zweiteilern und Männerklamotten – sie weiß genau was ihr gefällt und was ihr steht und passt ihre Red Carpet Looks schon von Anfang an stark ihrem persönlichen Stil an.
So kombiniert sie 2015 einen weißen Midirock mit einem passenden Crop Top und einer matten, weißen Lederjacke auf der Fashion Week und trägt ein metallisches Blazerkleid mit sehr dezenten Accessoires zum CFD / Vogue Fashion Fund Dinner. Auch ihr Make-Up hält sich stets sehr natürlich und dezent.

So sind die Veränderungen, die der Einzug ins britische Königshaus von der Garderobe fordert, nicht all zu groß für die Duchess von Sussex. Ihre Röcke und Kleider sind länger geworden, sie kleidet sich generell etwas konservativer und weniger rockig als vorher – aber dennoch ist Meghan Markle trotz Royalem Makeover kein anderer Mensch geworden. Sie ist nach wie vor ihren Lieblingsbrands treu geblieben – auf den offiziellen Verlobungsfotos mit Prinz Harry, Duke of Sussex, trug sie einen weißen, schlichten Mantel des kanadischen Labels „The Line“ – kruz darauf crashte die Website der Modemarke. Zudem rebelliert sie auch auf dezente Art und Weise gegen die strengen Dresscodes der Königshauses. So verzichtete sie auf dem selben Foto auf das Tragen von Strümpfen – was nicht den Vorschriften entspricht.
Der Höhepunkt all ihrer Looks war das heißersehnte Hochzeitskleid- typisch amerikanisch, typisch Meghan Markle. Ohne viele unnötige Verschnörkelungen war das Brautkleid minimalistisch, gerade geschnitten und natürlich sofort ein Instant Klassiker.

So gewinnt Meghan den Style-Vergleich mit royalem Vorsprung – vielleicht tritt Katherine Heigl aber in Zukunft nicht nur in Meghans Schauspiel-Fußstapfen, sondern schaut sich auch modetechnisch etwas von der Duchess of Sussex ab.

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