Neues aus der Modebranche: Das Designer-Karussel

Dass die Modeindustrie niemals stillsteht und von Flexibilität und Veränderung lebt ist kein Geheimnis. Gerne wird sinnbildlich von einem Mode-Karussel gesprochen: Ein Designer geht, ein anderer wechselt und so weiter. Vor allem in den letzten Wochen und Monaten hat sich einiges getan in unserer Lieblingsbranche. Hier gibt’s nun kurz und knapp die wichtigsten News der letzten Zeit:

InStyle Germany hat eine neue Chefredakteurin!

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Annette Weber übergab ihren Posten als Chefredakteurin der InStyle an Kerstin Weng, die zuvor bei Stylight und Cosmopolitan arbeitete. Der Verlag Hubert Burda Media verkündete: „Kerstin Weng war unsere Wunschkandidatin für die Nachfolge von Annette Weber. Sie vereint journalistisches Gespür und eine große Fashionexpertise mit digitalem Know-how. Ihr Auftrag ist es, den Aufbau der Multimedia-Redaktion weiter voranzutreiben.“ Seit Anfang Februar sitzt nun also Kerstin Weng in der InStyle Chefredaktion. Und auch eine neue Modeleitung sollte es bald geben, denn Jennifer Dixon, die sich innerhalb von zehn Jahren von der Praktikantin zur Modechefin hocharbeitete, verließ das Magazin, um bei der Online-Plattform Stylebop als Editorial Director einzusteigen.

Tiefgreifende Veränderung des Modezyklus: Burberry, Tom Ford und Vetements neue Schauen-Konzepte

Es ist ein klares Zeichen und die wohl wichtigste News in der ersten Februarwoche: Die großen Modehäuser Burberry, Tom Ford und Vetements überdenken schlagartig ihre Konzepte für die Schauen. Ab September 2016 werden Burberry und Tom Ford nur noch zwei Shows pro Jahr zeigen. Im Herbst und im Frühling zur regulären Fashion Week Zeit. Aber: Die Kollektion wird “saisonlos” sein. Bisher wurde im Herbst die Sommerkollektion für das nächste Jahr gezeigt und im Frühjahr die Herbst/Winter Kollektion. Bei Tom Ford und Burberry soll der Kunde direkt im Anschluss an die Show die Kleidung kaufen können. Außerdem werden die Männer- und Damenschauen zusammengelegt. Das französische Label Vetements setzt die Fashion Weeks zukünftig vollkommen aus und präsentiert die Kollektionen außerplanmäßig im Januar und Juli. In diesen Monaten werden seit einigen Jahren die Pre-Collections gezeigt – die laut der deutschen Vogue 60 bis 70 Prozent des Umsatzes der Luxushäuser ausmache. Ein wichtiger Grund für diese Veränderungen ist Social Media. Die Kunden, Fans und Modeliebhaber können durch die Sozialen Netzwerke in Echtzeit und von überall her am Modegeschehen, den Schauen und Events, virtuell teilnehmen. Dadurch festigt sich das Bild, alles sofort haben zu können und zu wollen. Wer möchte also vier Monate auf eine Jacke warten, die man zur Fashion Week gesehen hat und die Influencer auch schon in Form von Presse-Samples Monate zuvor trugen?

Phoebe Philo bleibt bei Céline

Die Gerüchteküche brodelte: Wird Phoebe Philo, Chefdesignerin von Céline, das französische Luxushaus verlassen? Schließlich sehe es ihr ähnlich, genau dann zu gehen, wenn es am Besten läuft. Jetzt räumte Marco Gobbetti, CEO von Céline laut WWD ein: Phoebe Philo bleibe weiterhin bei Céline: “[…] are more motivated and committed than ever to their partnership and will continue to create beautiful products.”

Tommy Hilfiger x Gigi Hadid

It-Girl, Model und Social-Media-Influenver Gigi Hadid wird gemeinsam mit Tommy Hilfiger eine Kollektion kreieren. Auch hier lautet das Prinzip: Direkt nach der Präsentation soll es die Kleidung zu kaufen geben. Die Show findet im September 2016 statt.

Hier geht es zu unserem Artikel der Modetrends für Frühjahr/Sommer.

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