Pocahontas-Style: So trägst du einen Poncho

Pünktlich zum Herbst ziehe ich jedes Jahr meinen kuscheligen Strick-Poncho aus dem Kleiderschrank. Sobald es draußen etwas kühler wird, freue ich mich über dieses durchaus praktische Fashion-Piece. Der Poncho passt einfach zu jeder Figur und lässt sich zu jedem Stil kombinieren. Aber wie genau sollten wir den tragen und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Cape und Poncho? Wir zeigen euch heute wie du deinen Poncho á la Pocahontas-Style lässig und stilvoll trägst!

Unterschied Cape & Poncho:

Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen einem Cape und einem Poncho? Ja, den gibt es tatsächlich, auch wenn er nicht immer gleich auf den ersten Blick deutlich wird. Er ist klein, aber fein! Hier zum Einstieg also ein kleiner Fashion-Exkurs:

Ein Cape ist eher ein Mantel oder eine längere Jacke, der einen weiten Schnitt besitzt und aus einem eleganten Webstoff gefertigt wurde. Ein Cape hat einen Kragen sowie einen Verschluss auf der Vorderseite, jedoch besitzt er keine Ärmel, sondern eine erweiterte Schulterpartie mit zwei Schlitzen.

Ein Poncho hingegen ist ein rechteckiges Tuch aus weicher Wolle in der quasi eine Öffnung für den Kopf eingearbeitet wurde. Er fällt locker über die Schultern und kann verschiedene Designs besitzen – zum Beispiel mit Fransen.

Zu welchem Figurentyp passt ein Poncho?

Meiner Meinung nach passt ein Poncho zu wirklich jeder Figur und jeder Stilrichtung – wenn man ihn richtig kombiniert und dabei ein paar kleine Tipps und Tricks beachtet!

Frauen mit einer breiteren Hüfte sollten darauf achten, dass beim Tragen eines Ponchos die breiteste Stelle auf Taillenhöhe sitzt. Das verhindert, dass die Hüften optisch noch breiter wirken. Perfekter Fashion-Trick: Den Poncho mit einem Gürtel stylen, dadurch kommt die schmale Taille noch besser zur Geltung und der Look wird zum absoluten Eyecatcher. Modeliebhaberinnen, die einem sogenannten H-Typ entsprechen, sollten einen Poncho wählen, der locker und lässig über die Schultern geworfen wird. Gerne auch mit verspielten Details wie Fransen. Jede Frau hat doch irgendwo ihre vermeintliche Problemzone, die lässt sich mit einem Poncho perfekt kaschieren. Ein weiblicher O-Typ sollte bei der Wahl des Ponchos lieber auf einen langen Poncho setzen, der am Saum ein Muster aufweist. Dies lenkt den Blick optisch nach unten und lenkt dementsprechend von der angeblichen Problemzone ab. Kleine Frauen sollten eher vorsichtig sein und einen Poncho wählen, der kürzer geschnitten ist, damit sie nicht von der Masse an Stoff und Fransen verschlungen werden und es aussieht als hätten sie sich eine Decke umgeworfen.

Styling-Tipps:

Ich liebe Ponchos! Für die kommenden Herbsttage habe ich schon einige Outfit Inspirationen. An Kombinationsmöglichkeiten mangelt es mir also mit Sicherheit nicht. Du kannst einen Poncho alltagstauglich zu einer schlichten schmalen Jeans und einem kuscheligen Strickpullover stylen. Fertig ist das ideale Herbst-Outfit! Ist es noch nicht ganz so kalt draußen, dann eignet sich ein Poncho auch perfekt als Jackenersatz. Wird es dann doch etwas kühler, dann einfach eine coole Lederjacke unter darunter stylen. Wichtig ist nur, dass du zu dem weiten Poncho immer eine schmale Hose oder Rock kombinierst, dadurch wirkt dein Look ausgeglichener und nicht zu oversized! Bei den Schuhen lieber zu einem hohen Absatz greifen wie zu Stiefeln, Booties oder sogar Pumps aus Wildleder. Die weite Form des Ponchos verkürzt optisch den Oberkörper, daher sollte unten mit ein paar Zentimetern nachgeholfen werden.

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