Das sind unsere Lieblings-Cashmerelabels

Es ist die Lust am Luxus: Cashmere gilt deshalb als eines der teuersten Garne, da das feine Unterhaar der Cashmere-Ziegen aus der Mongolei, China, dem Irak und Afghanistan nur durch Auskämmen gewonnen wird. Eine Ziege gibt gerademal um die 100 Gramm Wolle ab. Für die Verarbeitung eines Cashmere-Pullovers werden um die 300 Gramm benötigt.

Die Cashmere-Wolle ist seidig-weich, glänzt und wärmt im Winter. Ein Cashmere Pullover ist fein gewebt, schmiegt sich an den Körper der Trägerin und ist super angenehm zu tragen. Cashmerepullover sind meistens schlicht und zeitlos gehalten, oftmals mit V-Ausschnitt, Rundhals, es gibt sie aber auch als Rollkragenpullover oder Cardigan. Die klassischen Stücke gehören damit zum Basic jeder Garderobe und bleiben bei guter Pflege ewig weich und kuschelig. Apropo- wie pflege ich meinen Cashmere Pullover eigentlich richtig, damit er lange so schön weich bleibt? Cashmerestücke müssen nicht nach jedem Tragen gewaschen werden. Die Ziegen halten es schließlich auch prima ohne Waschmittel und Weichspüler aus. Generell kann ein Cashmerestück durch Auslüften über Nacht frisch und weich gehalten werden. Nach jedem vierten Gebrauch kann das Cashmereteil in der Handwäsche mit Wollwaschmittel sanft gereinigt werden. Ansonsten ist der Wollwaschgang in der Waschmaschine zur schonenden Reinigung geeignet. Danach am besten im Liegen in Form trocknen lassen.

Da wir jetzt das “Grundwissen” über Cashmere haben, geht es im folgenden um einen Überblick an Cashmere-Labels. Mit dabei die klassischen Cashmere Labels, hochpreisige Designer und Low-Budget-Varianten, damit du diesen Winter noch an deinen persönlichen, perfekten Cashmere-Pullover kommst.

Cashmere Design aus München

Es ist wohl das Münchner High Fashion Label, wenn es um feinsten Zwirn aus teurem Garn geht: Allude. Andrea Karg, Gründerin und Chefdesignerin trieb das Cashmere-Brand in nur zwanzig Jahren an die Spitze. International erfolgreich ist Allude, der Hauptsitz ist immer noch im schönen München. In einem Interview mit der deutschen GALA beschreibt Andrea Karg Allude auf den Punkt: „In unserer Klassik steckt so viel High Fashion, dass sie nicht langweilig wirkt und in unserer High-Fashion so viel Klassik, dass sie tragbar ist.“ Heißt: Neben Pullovern in Erdtönen gibt es Cardigans, Mäntel, Tops, Overalls, Kleider, Röcke – die Liste könnte noch ewig weitergehen – von Allude. Der Clou: Neben den klassischen Cashmere-Pieces in sanften Tönen und femininen Schnitten gibt es couturige Kollektionsteile, die mit Pailletten, Military-Muster oder dem destroyed Look aufgepimpt werden.

München als Cashmere-Hauptstadt? Antonia Zander

Es geht weiter mit Cashmere aus München und Italien: Wer die Cashmere-Ponchos mit Lederfransen noch nicht kennt, sollte definitv Antonia Zanders Atelier in München einen Besuch abstatten. Die Münchnerin übernahm das Label ihrer Mutter, das es bereits seit 1980 gibt. Sie arbeitet mit Familien geführten Cashmere Manufaktoren in Italien zusammen und achtet dabei sehr auf Transparenz und Nachhaltigkeit in der Herstellung in Europa. Die Kollektionsklassiker bestehen auch weichstem und hochwertigen Cashmere, die Fransen sind aus Leder – das Cape ist der perfekte Begleiter für Herbst in der Großstadt und gemütliche Wochenenden im Ferienhaus am Kamin. Antonia Zander ist die perfekte Anlaufstelle, wenn es um Boho-inspirierte Cashmere Kleidung mit ethnischen Einflüssen geht.

Die Urkönigin von Cashmere: Iris von Arnim

Iris von Arnim ist ebenfalls eine deutsche Modedesignerin, die bekannt für ihre luxuriöse Mode aus Naturmaterialien ist. Besonders wichtig ist der Designerin, dass sich die Kundin in ihrer Kleidung wohlfühlt – und dadurch in jeder Lebenssituation selbstbewusst wirkt. “Strick als Lebensgefühl” heißt es auf der Website. Vor 35 Jahren begann die Deutsche mit stricken, daraus entstand die Businessidee ein Stricklabel zu gründen. Zusätzlich ist Iris von Arnim eine der ersten Designerinnen, die Cashmerewolle nach Deutschland brachte und zählt zu den Urköniginnen der Mode aus der feinen Wolle.

Low Budget Variante

Generell lohnt es sich bei Cashmere-Produkten tatsächlich tiefer in die Tasche zu greifen und ein paar Öcken mehr auszugeben. Schließlich ist Cashmere ein aufwendig zu gewinnendes Garn, hier steckt viel Handarbeit dahinter. Unsere oben genannten Designerlabels sind die richtige Anlaufstelle für luxuriöse und vor allem langlebige Kleidung. Doch trotzdem gibt es ein paar High-Street-Tipps, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Cashmere-Pullover von COS, Zara oder Uniqlo halten kein ganzes Leben – dafür aber bei guter Pflege einige Saisons. Mittlerweile jede Herbstkollektion im COS-Sortiment sind Beanies und Schals aus Cashmere, die besonders angenehm zu tragen sind und durch die kalte Jahreszeit helfen. Die schlichten Pullover von Zara und Uniqlo sehen vor allem in einer Nummer größer Oversize getragen lässig zu Skinny Jeans aus. Für Cashmere-Einsteiger ist dies eine gute Wahl. Später kann man sich dann an die hochpreisigeren Cashmere-Labels trauen. Es lohnt sich!

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