INTERVIEW MIT Between Cities

Sarah und Luisina von Between Cities im Gespräch über ihren Trend Blog

Vier Mädchen schreiben ein Tagebuch und veröffentlichen es im World Wide Web: Willkommen bei Between Cities. Sarah, Luisina, Esther und Yannah informieren uns über alle Neuigkeiten, Trends und Themen im Bereich Beauty, People, Food, Travel, Music und Style. Wir trafen Sara aus Berlin und Luisina aus München zum Interview.

Liebe Sara: Was hat Dich dazu inspiriert, einen eigenen Blog zu starten?

S: Ich habe in meinem Leben verschiedenste Dinge angestellt. Der Blog ist eine tolle Möglichkeit diese alle unter einen Hut zu stopfen. Außerdem stehe ich auf Schreiben und darauf, gemeinsam mit anderen etwas Schönes zu erschaffen.

Wie lange gibt es Between Cities schon und was finden Besucher auf Eurer Seite?

S: Unser Blog ist ein städteübergreifendes Tagebuch, das unsere Interessen und Erlebnisse widerspiegelt. Es geht um Mode, Musik, Gesellschaft, ganzheitliche Gesundheit und modernen Feminismus.  Angefangen hat alles im Dezember 2014, seitdem ist schon so viel Tolles passiert. Darüber bin ich sehr dankbar.

Welche Qualifikationen bringt Ihr für die Gründung, Redaktion und Vermarktung der Seite mit? Wie ergänzt Ihr Euch gegenseitig?

S: Ich glaube die wichtigste Qualifikation ist aufrichtig und mit dem Herzen bei der Sache zu sein. Klar haben wir auch studiert und das ganze Theater, aber das ist nicht ausschlaggebend.
L: Wir ergänzen uns einfach super, weil wir alle total relaxed sind. Wir zicken nicht und es gibt keinen Neid. Sehr wichtig, wenn das Team nur aus Mädels besteht. Ich persönlich bringe gutes Social Media und PR Know-How mit.

Was ist für Euch persönlich der größte Unterschied zwischen Bloggen und traditionellem Journalismus?

S: Als Blogger sind wir unabhängig von der Tonart oder gesellschaftlich-politischen Ausrichtung einer bestimmten Publikation. Kurz gesagt, wir machen das, was wir machen wollen, ohne strikte Vorgaben. Unheimlich befreiend.
L: Die Antwort habt ihr bestimmt schon öfter gehört, aber ich finde, dass Bloggen ehrlicher ist. Wenn man richtig bloggt, dann kann der Leser immer eine ehrliche Meinung zu Produkten und Themen erwarten.

Was ist für Euch guter Stil?

S: Guten Stil empfinde ich als Zeitlosigkeit mit geschickt platzierten individuellen Akzenten.
L: Ich finde es toll, wenn sich jemand einfach wohl fühlt. Das merkt man sofort, wenn eine Person mit sich und ihrem Stil im Reinen ist.

Was darf in keinem Kleiderschrank fehlen?

S: Ein schönes bedrucktest XXL-Tuch, das auf Reisen als Schal, Bettdecke oder eben auch mal als Handtuch dienen kann.
L: Basic T-Shirts in weiß/schwarz, Lederjacke und ne schwarze Skinny.

Was ist Euer ausgefallenstes/extravagantestes Stück?

S: Ein bodenlanges geblümtes Hippiekleid aus den 70ern.
L: Ich habe von meiner Mama noch eine grobe Lederjacke aus dem Jahr 1978. Die sieht so toll aus! Leider passt sie mir nur dann, wenn ich nur ein T-Shirt darunter trage, denn sonst ist sie zu eng. Im Winter und Herbst muss sie also weichen.

Eine Moderegel, die Ihr niemals brechen würdet?

S: Da würde ich niemals nie sagen, denn wer hätte in Zeiten der Skinny-Jeans schon geahnt, dass die Schlaghose wieder salonfähig wird.
L: Es gibt heutzutage noch Regeln?! Hm…ich bin kein Fan der braun-schwarz Kombi, aber lasse mich auch hier eines Besseren belehren.

Euer Modestil in 3 Worten. Passt Vintage in diese Reihung?

S: Ein Mix aus klassisch, mädchenhaft und entspannt. Designer und günstig, Vintage und neu werden dabei  zusammen gemixt. Farblich lande ich meist bei blau, weiß, schwarz und grau oder Pastell. Wenn man da überhaupt von Farben sprechen kann.

L: Black-souled feminine. Vintage geht immer. Ich kombiniere gerne Vintage Accessoires, wie Taschen, mit neuen Teilen.

Paris, London, Mailand – oder doch der Big Apple? Welche Modemetropole ist Euer Favorit? Und Warum?

S: Ich habe lange dort gelebt, so I got to say London. Ich liebe den Heritage-Look der englischen Countryside, die einzigartigen Stücke, die man auf den Märkten in Notting Hill findet oder die zahlreichen Vintage-Shops auf der Brick Lane. Großbritannien hat sehr viel Klasse.
L: London. Keine andere Stadt hat so viel Ur-Charisma. Allein die ganzen Vintage und Thrift Shops in East London oder Camden sind der Hammer. Die Menschen dort haben einfach noch diesen tollen British Style, der sich, egal ob Indie, Punk oder Posh, irgendwie immer bemerkbar macht.

Was bedeutet Vintage für Euch? Was schätzt Ihr/Du daran?

S: Na, jedes Stück erzählt eben eine individuelle Geschichte. Auch war die Qualität der Stoffe früher oft besser und die Verarbeitung aufwendiger…
L: Vintage bedeutet immer ein bisschen Geschichte. Ich finde, sobald ich zum Beispiel ein Teil von meiner Mutter aus den 70ern anhabe, werde ich automatisch in diese Zeit zurückversetzt. Es fühlt sich an, als wäre ich ein Teil davon, obwohl ich sie leider nicht miterlebt habe.

Von welchem (Vintage)-Klassiker träumt Ihr?

S: Ein beiger Burberry Trenchcoat wäre ganz toll!
L: Eine Chanel Tasche aus den 80ern, die ich damals in London für nur 250 Pfund in einem minikleinen Vintage Shop gefunden habe. Ich war nur leider mal wieder viel zu pleite, um sie mir kaufen zu können…Der heule ich heute noch hinterher.

Wer sind Eure nationalen/internationalen Lieblingsdesigner?

S: Designer aktuell  ‘Jaquemus’ und ‘Isabel Marant‘, in Sachen Streetwear mag ich das Kölner Label ‘forvert‘ und die Designs des Schweizer Künstlers Alessandro Magnani.
L: Anine Bing, Rebecca Minkoff, Asya Malbershtein, Nina Ullrich, Olivier Rousteing (Balmain), Chloé

 

Liebe Luisina: Für Euren Job müsst Du immer Up To Date in Sachen News und Trends sein. Welche Zeitungen, (Online-) Magazine und Blogs liest Du beruflich? Und welche privat?

L: Negin Mirsalehi, This is Jane Wayne, Tuula Vintage, Sincerely Jules, Vogue und Tush lese ich sowohl privat als auch beruflich.

Was sind Eure persönlichen Hotspots in München/Berlin?

S: Boot fahren auf dem Schlachtensee ist mein Tipp für den Sommer!
L: Ich liebe das „Super, Danke!“ in Schwabing. Die haben nämlich super Säfte und Smoothies! Wenn ich mal wieder London-Fernweh habe, findet man mich in der Brown’s Tea Bar von The Victorian House. Die haben ganz tolle Scones, Kuchen und Tee. Was das Nachtleben angeht, bin ich gerne im Crux. Ich liebe es auf HipHop zu tanzen. Ich lasse mich aber meistens von Freunden mitschleifen und mich überraschen.

Du kommst aus Berlin Sara und Du Luisina ursprünglich aus Nürnberg. Wo findet man in Euren Städten die besten Secondhand-Schätze?

S: Ich wohne ja noch nicht so lange hier, aber im Bereich der Kastanienallee gibt es viele Knaller-Vintageshops.
L: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich keine Ahnung habe. Ich wohne seit 6 Jahren nicht mehr dort und habe keinen Überblick mehr über die neuen Geschäfte.

Was haltet Ihr von den neuen Models der Stunde, den “Instagirls” Cara Delevigne, Karlie Kloss, Gigi Hadid und Kendall Jenner?

S: Die It-Girls meiner Generation waren ja eher Paris Hilton, Nicole Richie und Lindsay Lohan. Im Vergleich muss ich sagen, dass die neuen Mädels wirklich alle sehr süß sind!

L: Cara: Herrlich erfrischend, weil sie sich nicht so ernst nimmt und dazu noch ne Granate ist!, Karlie: nicht so mein Fall, aber hübsches Kind, Gigi: Endlich mal kein Magermodel, sondern weiblich mit Rundungen und süßen Pausbäckchen. I like! Kendall: Meiner Meinung nach momentan das schönste Geschöpf da draußen.

Was für einen Stellenwert hat für Euch die Qualität auf dem heutigen Mode-Markt, wenn man bedenkt, dass der Verkaufsrhythmus immer schneller wird?

S: Nachhaltigkeit, Fair wear, fair trade und qualitativ hochwertige Stoffe sind wohl das Thema der Stunde. Qualität sollte möglichst vor Quantität gestellt werden.
L: Natürlich ist Qualität wichtig. Aber ist es denn noch möglich für Qualität zu sorgen, wenn der Verkaufsrhythmus immer schneller wird? Wo werden Abstriche gemacht? Es ist wie bei Allem, es ist einfach eine Frage des Preises.

Was prophezeit Ihr der Fashion Branche im Jahr 2015?

S: Na ne ordentliche Portion Flower Power natürlich.
L: 2015 geht alles. 90er, 70er, Future, zieh einfach an was Du willst und worin Du Dich wohlfühlst.

Habt Ihr einen Tipp für Alle, die ein eigenes Business aufbauen wollen?

S: Schätzt Eure Fähigkeiten realistisch ein. Lasst Euch inspirieren, aber findet Euren eigenen Stil. Vertraut in Euch selbst, aber sucht Euch einen Partner, der euch gut ergänzt. Nehmt Tipps an, doch lasst Euch nie zu sehr reinreden, und vor allem: “Macht es einfach!” Ach ja, und einen guten  Steuerberater.
L: Diese ganze „Follow Your Dreams“ und „Just Do It“  Philosophie klingt in der Theorie echt super, ist aber in der Praxis dann doch ne andere Hausnummer. Man muss sich eben darauf vorbereiten und genau überlegen, was man zu bieten hat, wen man ansprechen will. Ein grober Plan ist definitiv wichtig. Vieles ergibt sich von selber mit der Zeit und das ist auch das Spannende dran. Aber ganz planlos funktioniert das nur in Ausnahmefällen. Trotzdem, keine Angst haben etwas Eigenes zu starten!

Welche berufliche Perspektive oder Zukunft wünscht Ihr Euch für BETWEEN CITIES und auch persönlich?

S: Ich wünsche mir nichts, sondern freue mich darauf den Weg mit den anderen Mädels weiter gehen zu dürfen. Der Rest wird sich dann ergeben.
L: Ich wünsche mir, dass es uns in vielen Jahren noch gibt und dass wir auf der ganzen Welt vernetzt sind und vielen Lesern Kulturen, Mode, Musik und interessante Themen rund um unsere Generationen bieten werden.

Was sind Eure nächsten Pläne, auf was können wir uns freuen?

S: Wir werden weiter schreiben was da Zeug hält und vielleicht in Zukunft noch mehr Städte abdecken. Love, Love, Love – Between all the Cities!
L: Unsere nächsten Pläne sind uns bewusst auf das Thema Cities zu konzentrieren. Mehr Reisen und Erkunden, damit wir den Lesern auch neue Kulturen und Trends nahe legen können. Hierfür sind wir noch auf der Suche nach richtigen Partnern, die das möglich machen können.

CATCHYS QUICK QUESTIONS?

Kaschmir oder Seide?

S: Beides großartig, also am besten zusammen.
L: Kaschmir

Chanel 2.55 oder Hèrmes Birkin Bag?

S: Erstere hängt als Vintage-Stück bei mir im Schrank. Die andere werde ich dann wohl weiter aus der Ferne bewundern und von dem Geld lieber in den Urlaub fahren.
L: Chanel

Facebook oder Instagram?

S: I love instagram! Follow me! @saramclear
L: Instagram! @luicala

Kopf oder Bauch?

S: Alles ist verbunden.
L: Früher Bauch, jetzt beides

Sneakers oder Stiefeletten?

S: Bis vor kurzem hätte ich ganz sicher Ankle Boots geschrien, aber im Moment muss ich tatsächlich Sneakers sagen. Muss man sich da entscheiden?
L: Beides toll, aber ich trage mehr Sneakers

Giselle Bündchen oder Heidi Klum?

S: Heidi amüsiert mich mehr.
L: Giselle forever

Adidas oder Nike?

S: Nike Airmax Thea und Adidas Superstars sind aktuell meine Favoriten beider Brands. Ihr merkt schon, Entscheidungen sind echt nicht mein Ding.
L: Nike

Afrika oder Asien?

S: Die Welt lebt von ihrer Vielfalt, aber momentan würde ich super gerne nach Asien reisen.
L: Afrika

Schwarz oder Weiß?

Allblackeverything

Brad Pitt oder George Clooney?

S: Die sind mir beide zu alt.
L: James Franco

Vogue oder Cosmopolitan?

S: Entgegen des Blogger-Klischees lese ich keine der beiden. Außer vielleicht im Wartezimmer beim Arzt.
L: Vogue

Sonnenauf – oder Sonnenuntergang?

S: In all beginnings dwells a magic force.
L: Sonnenaufgang 

www.betweencities.de
  @betweencitiesde

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