Tipps zum nachhaltigen Reisen

Das Thema Nachhaltigkeit steht hier bei Catchys auf jeden Fall ganz groß im Kurs. Und nachdem wir euch ja schon einige spannende Artikel zu Themen, wie nachhaltiger Mode und nachhaltigem Essen präsentiert haben, soll es heute einmal über eines der schönsten Dinge im Leben gehen: das Reisen. Nachhaltig zu reisen ist gar nicht so schwierig wenn man ein paar Punkte beachtet. Es kann ziemlich spannend und abenteuerlich sein, ist also keine Erfindung, um die Reiselust einzuschränken, sondern steht vielmehr für die Idee, bewusster und zugleich erlebnisreicher zu verreisen. Also lasst euch im heutigen Artikel zum nachhaltigen Reisen inspirieren und motivieren!

Das Reiseziel bedacht wählen

Keine Angst: Nachhaltig zu reisen bedeutet nicht automatisch Allgäu statt Bali. Doch man sollte sich bei der Urlaubsplanung überlegen, ob es ein ebenso attraktives Reiseziel nicht auch beispielsweise in Europa gibt. Euch ist Sonne, Strand und Meer wichtig? Dann fragt euch ob es unbedingt die Karibik sein muss oder ihr nicht in Europa ein ebenso interessantes Reiseziel findet. Für die Sonnenanbeter unter euch: Wie wäre es mit einer kleinen Rundreise durch Südfrankreich oder Italien? Mit der Bahn zu reisen kann abenteuerlich und spannend sein! Achtet bei der Wahl eures Reisezieles außerdem auf Siegel zum nachhaltigen Tourismus.

Außerdem sollte beim nachhaltigen Reisen im Hinterkopf behalten werden, dass die Entfernung zum Urlaubsziel in einem angemessenen Verhältnis zur Reisedauer steht. Momentan findet man sehr kostengünstige Reiseangebote, wie Wochenendtrips nach Mallorca oder 4-tägige Karibik-Trips – diese sind zweifellos verführerisch und bieten einen kleinen Ausbruch aus dem Alltag, gehen allerdings stark zu Lasten der Umwelt.

Reiseanbieter locken außerdem mit All-inclusiv-Angeboten. Diese sind leider oft wenig gewinnbringend für das Gastgeberland, sondern sogar schädlich. All-you-can-eat Buffets sind verführerisch für viele Touristen – noch größer ist allerdings oft die Verschwendung, die damit einhergeht.

Die Unterkunft

Bei der Wahl der Unterkunft sollte man auf Transparenz achten. Ist das Hotel mit Öko-Gütezeichen ausgestattet? Wie geht das Hotel mit Ressourcen um? Bietet es Produkte aus der Region an? Wie sieht es mit Solar- oder Biogasanlagen aus? Für nachhaltige Hotels ist das GreenLeaders-Programm von TripAdvisor eine super Informationsquelle.

Für den Hotelaufenthalt gilt außerdem: Fühlt euch wie zu Hause und verhaltet euch auch so. Zuhause wird schließlich auch nicht stundenlang geduscht, das Licht wird abgeschaltet wenn man das Haus verlässt und Bettwäsche und Handtücher werden auch nicht jeden Tag gewechselt.

Eine sehr nachhaltige Unterkunftsmöglichkeit sind außerdem Campingplätze. Für manche befremdlich, für andere der Traum: Man denke an Lagerfeuer bei Sonnenuntergang und Frühstück in der Natur. Camping bedeutet nämlich auch: Keine Menschenmassen und lautes Geschirrklappern beim morgendlichen Hotelfrühstück. Im Gegenteil: Man hat Ruhe, ist mitten in der Natur, im Idealfall findet man einen Campingplatz sogar direkt am Meer.

Aktivitäten vor Ort

Vor Ort nachhaltig zu reisen kann richtig spannend sein! Sich im Mietauto durch fremde Gebiete zu quälen ist ohnehin oft nervenraubend. Also sucht den Kontakt zu ortsansässigen Tourguides und lasst euch führen! Einheimische kennen schließlich die besten Geheimtipps, die oft nicht in Reiseführern stehen. Auch indem ihr lokale Produkte kauft, unterstützt ihr die einheimische Tourismusbranche.

Generell sollte auch darauf geachtet werden, dass die Urlaubsaktivitäten den Bedingungen vor Ort angepasst werden. In der Wüste Ägyptens sollte also nicht unbedingt ein bewässerungsintensiver Golfplatz aufgesucht werden, ebenso fragwürdig sind Skifahrten bei frühlingshaften Temperaturen unter Einsatz von Schneekanonen.

Lokale Fernbusse und Züge bieten eine entspanntere Reise und viele Eindrücke von Land und einheimischen Mitreisenden. Wie wäre es außerdem mit einer Erkundungstour mit dem Fahrrad? Somit bleibt man in der Natur und hält sich zudem auch noch fit im Urlaub.

Essen und Trinken

Hier gilt vor allem eine Regel: Locals bieten die besten Produkte an. Besucht also Lokalitäten, in denen regionale Zutaten verwendet und für das Land typische, traditionelle Gerichte zubereitet werden. So bekommt man einen besten Eindruck von der Kultur vor Ort und nebenbei neue Geschmackserlebnisse. Auch Streetfood sollte in Betracht gezogen werden – oft gibt es das beste Essen an Marktständen, wo man oft gleich auch zuschauen kann wie das Essen zubereitet wird. Und mal ganz ehrlich: Für den nächsten Pizza- oder Fast-Food-Laden muss man nicht nach Peru, Bali oder Marokko reisen!

Außerdem gilt wie zuhause auch: Plastik vermeiden und auf Wiederverwendbares achten. Anstatt Plastikflaschen zu kaufen, vor Ort also lieber in eine Flasche mit eingebautem Wasserfilter investieren.

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