kbA BAUMWOLLE

Bio Cotton, Catchys, Nachhaltigkeit

Baumwolle ist die mit Abstand am häufigsten und meisten verwendete Naturfaser in der Textil- und Bekleidungsindustrie. Ihr konventioneller Anbau schafft jedoch eine große Menge an Problemen, nicht nur hinischtlich des ökologischen Fußabdrucks, sondern auch über alle Punkte der Hestellungskette hinweg. Die Lösung muss lauten: immer mehr Baumwollanbau auf kontrolliert biologischen Anbau umzustellen.

KBA BAUMWOLLE – BAUMWOLLE AUS KONTROLLIERT BIOLOGISCHEM ANBAU

ANBAU

Unter Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) versteht man Baumwolle, die ohne die Verwendung von chemisch-synthetischen Pestiziden, Insektiziden, Fungiziden und Düngemitteln produziert wird. Das bedeutet auch, dass keine Entlaubungsmittel eingesetzt werden dürfen, sondern das Pflücken der Baumwolle ausschließlich von Hand geschieht. Dies stellt sicher, dass nur voll ausgereifte Kapseln mit weißen, langen und dauerhaften Samenhaaren in die Weiterverarbeitung gelangen. Die höhere Qualität dieser von Hand geernteten Baumwolle bringt den Bauern einen höheren Preis pro Kilogramm ein, welcher den geringeren Ertrag meist ausgleichen kann.

Nachhaltigkeit, Unterschiede Baumwollanbau, Catchys

Biologischer Anbau bedeutet aber noch mehr: Hier wird vorausschauend gewirtschaftet. Anders als beim konventionellen Anbau in Monokultur, erfolgt der kbA Anbau der Baumwolle in Mischkultur und Fruchtfolge. Um das Auslaugen der Böden zu verhindern wird ausschlielich organischer  Dünger, wie Mist und Kompost verwendet. Dadurch erhöht sich der Humusanteil des Bodens, der so mehr Wasser und CO2 speichern kann. Zusätzlich verringert sich die Erosionsanfälligkeit.  Weiterhin wird be kbA Baumwolle im Wechsel mit anderen Kulturen angebaut,das ist die bereits erwähnte Fruchfolge. Dies dient ebenfalls der Bodenpflege und beugt der Vermehrung von Schädlingen und Krankheiten vor. Auch die gleichzeitige Aussaat anderer Pflanzen vermeidet unnötigen Spritzmitteleinsatz. So werden zum Beispiel in Westafrika Sonnenblumen um die Baumwollfelder gepflanzt. Diese ziehen Schädlinge, wie zum Beispiel den Baumwollkapselkäfer an und verhindern so einen Befall der Baumwollpflanzen. Schädlinge werden nicht chemisch, sondern ausschließlich mit ungefährlichen Mitteln wie Duftlockstoffen bekämpft.

Das Prädikat aus „kontrolliert biologischem Anbau“ kann nur erteilt werden, wenn der Boden mindestens 3 Jahre chemiefrei bestellt wurde. Außerdem ist der Einsatz von genetisch verändertem Saatgut und Pflanzenmaterial untersagt.

Die Zertifizierung und damit Einhaltung der Vorgaben des biologischen Anbaus der Baumwolle erfolgt durch jährliche Inspektionen unabhängiger Institutionen, die dafür Qualitätssiegel (wie z.B. GOTS, Best, Fairtrade) vergeben können.

BEDEUTUNG BIO-ZERTIFIKAT

Die Begriffe “Bio”, “Öko” oder “aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA)” sind geschützt. Sie dürfen nur vergeben werden, wenn die Richtlinien des ökologischen Landbaus eingehalten werden. Dies kontrolliert eine unabhängige Zertifizierungsstelle vor Ort, in der Regel mindestens einmal im Jahr. Das bedeutet, dass die Betriebe ihre Produktionsmethoden und ihren Warenfluss offen legen müssen. In Asien, Afrika und Lateinamerika sind Gemeinschaften von Kleinbauern weit verbreitet, indenen zusätzlich ein internes Kontrollsystem zwischen den Kleinbauern für die konsequente Einhaltung der Richtlinien sorgt.

Doch Achtung: das Bio-Zertifikat für Baumwolle garantiert ausschließlich den ökologischen Anbau der Faser. Über die Weiterverarbeitung bis hin zum fertigen Kleidungsstück sagt es nichts aus. Wer sicher gehen möchte, dass keine gefährlichen Chemikalien eingesetzt wurden und faire Arbeitsbedingungen im weiteren Herstellungsprozess gelten, der  der muss auf weitreichendere Textilsiegel achten.

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