Brand  17.1.2017

Fake Check: So erkennst du eine echte Chanel Tasche

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Sie ist ein absoluter Klassiker, stets zeitlos und das Fashion Symbol für Luxus und Haute Couture: Die Chanel Tasche. Irgendwann einmal ein Exemplar davon zu besitzen, ist der Traum fast jeder modeaffinen Frau. Dabei ist diese Tasche ein teueres ’’Investment Piece’’, welches nicht mal eben so beim entspannten Stadtbummel erobert wird. Gerade weil die Modelle von Chanel so kostspielig sind, lohnt es sich ein wenig in gehobenen Secondhand- und Vintageshops zu stöbern. Wir zeigen dir, wie du die Echtheit einer Chanel Tasche erkennen kannst und worauf du beim Kauf unbedingt achten solltest.

Der Logo-Verschluss der Chanel Tasche

Das Chanel Logo ist weltbekannt, hat einen enormen Wiedererkennungswert und ist ein signifikantes Merkmal einer jeden Chanel Flap Bag. Schau dir das Logo auf jeden Fall genauestens an. Es besteht aus zwei sich abgewandten und ineinandergreifenden C’s. Dabei überlappen sich die C´s – oben liegt das Rechte über dem Linken und unten liegt das Linke über dem Rechten. Die Breite von jedem C sollte genauso breit sein wie die Lücke zwischen den beiden C´S. Bei vielen Fakes wirkt der Logo-Verschluss leicht abgerundet – bei Originalen ist er eher flach und kantig. Zudem findest du auf der Rückseite eine Gravur „CHANEL PARIS“ – diese ist absolut klar, relativ dünn und sehr ausgeglichen. Aber Achtung – ganz alte Modelle, wie die original 2.55 von Coco Chanel selbst, haben einen „Mademoiselle“-Verschluss ohne Logo (der Name kam übrigens daher, dass Coco Chanel nie verheiratet war). Auch eine Reissue der 2.55, die Karl Lagerfeld vor einigen Jahren lanzierte, haben nur den schlichten Verschluss ohne Logo. Wenn man ganz korrekt sein möchte, heißen generell nur Chanel Taschen mit Mademoiselle-Verschluss „2.55“ – alle anderen Flap Bags mit Logo-Verschluss werden offiziell nur „Flap Bag“ bezeichnet.

Das Material der Chanel Tasche

Wie bei allen hochwertigen Designerhandtaschen ist das Material von großer Bedeutung. Achte also auch hier auf die Haptik und den Geruch. Riecht die Tasche unangenehm nach Plastik oder Klebstoff? Dann ist es garantiert eine Fälschung. Auch von der Haptik her sollte sich das Leder super weich, genarbt und luxuriös anfühlen. Chanel verwendet für die Taschen hochwertiges Leder. Das ist schwerer als Kunstleder und bildet nach einiger Zeit eine natürliche Patina.

Das Stitching der Chanel Tasche

Auch das Stitching der Handtasche sollte den Standard einer echten Chanel Tasche entsprechen. Hier ist es wichtig, dass sich das Muster auf der Tasche wiederholt. Das für Chanel typische, gesteppte Material sowie die Logos müssen in einer Linie verlaufen. Auch wenn zusätzlich auf der Vorderseite der Steppung eine Tasche aufgenäht wurde, wird das Stitching-Muster niemals unterbrochen. Es verläuft eins zu eins weiter und das Motiv verfolgt eine einzige Linie stets von oben nach unten. Beim Stitching der Nähte ist darauf zu achten, dass es mindestens zehn Stiche pro 2,5 cm sind.

Form und Größe der Chanel Tasche

Stellst du eine Chanel Flap Bag auf, sollte sie absolut sicher und stabil stehen und nicht in sich einfallen. Der Look der Tasche insgesamt ist auch sehr strukturiert – was auch bei älteren Modellen noch gut zu sehen ist.

Der Kettenriemen der Chanel Tasche

Der Kettenriemen einer echten Chanel Tasche ist relativ schwer – das hohe Gewicht ergibt sich durch die Verwendung von hochwertigen Materialien. Außerdem ist die Naht des Leders genau da, wo die Ketten liegen – also praktisch unsichtbar. Gerade dieses Detail verrät viele sonst absolut hochwertige Fakes. Zudem liegt das Leder absolut gerade, ohne Hügel oder sonstiges.

Die Hardware der Chanel Tasche

Es wird eine Vielzahl von unterschiedlichen Reißverschlüssen für Chanel Taschen verwendet. Darunter z.B. der Lampo Zipper, der vollständig aus Metall ist, der EP Zipper, dessen Lasche mit Leder ausgestattet ist, runde Zipper mit Chanel Logo, der OPTI DMC Zipper, der Éclair Zipper, der DMC Zipper, der YKK Zipper und ein „no mark“ Zipper ohne Gravur, der meist bei Vintage Chanel Taschen gefunden wird.

Staubbeutel und Extras der Chanel Tasche

Eine echte Chanel kommt immer mit Staubbeutel, so ist es immer gut, sich diesen beim Neukauf aufzuheben oder beim Second Hand Kauf danach zu fragen. Dieser ist schwarz und in der Mitte steht auf ihm „CHANEL“ in weißen, dicken Buchstaben darauf – gerne dabei den Schriftzug mit dem Original von der Website vergleichen. Fakes hingegen kommen entweder ohne Staubbeutel oder die Schrift ist nicht mittig gesetzt, zu dünn, unausgeglichen oder unordentlich draufgedruckt. Dabei lieber extra penibel sein, denn ein genauer Blick darauf lohnt sich.

Authentizitätskarten der Chanel Tasche

Zunächst sollte unbedingt ein Blick darauf geworfen werden, ob die Nummer auf der Authentizitätskarte dieselbe ist wie in der Tasche. Ist das nicht der Fall, Hände weg oder bei dem Verkäufer nochmal nachfragen – vielleicht handelt es sich um einen absoluten Chanel-Sammler und er hat die Karten aus Versehen vertauscht. Stimmen die Nummern überein, ist das schon mal ein gutes Zeichen, aber keine Garantie. Schließlich sind Authentizitätskarten ganz leicht zu kopieren, weshalb man sich nicht nur darauf stützen sollte. Hat die Karte einen Hologram- /Regenbogen-Effekt, ist es ein Fake – bei echten Karten ist das nie zu sehen. Eine echte Chanel Authentizitätskarte fühlt sich genau so an wie eine Kreditkarte – fest, nicht leicht zu biegen und mit etwas Gewicht. Die Information auf der Karte soll absolut klar und gerade gedruckt sein – das ist Standard für alle Designertaschen mit Authentizitätskarten. Bei Modellen, die nach 2005 produziert wurden, findet sich oben rechts auf der Authentizitätskarte ein graues, rundes Symbol. Bei Fakes ist es oft eher weißlich, falls möglich, empfiehlt es sich da einen direkten Vergleich mit einer Karte durchzuführen, von der man 100%ig weiß, dass sie echt ist. Befindet sich kein rundes Symbol, heißt es, dass die Tasche noch vor 2005 gefertigt wurde.

Die Seriennummer der Chanel Tasche

Eines der wichtigsten Merkmale einer echten Chanel Tasche ist die Seriennummer. Diese wird seit Mitte der 80er Jahre auf eine Authentizitäts-Karte geprägt und gemeinsam mit der entsprechenden Chanel Tasche ausgeliefert. Zusätzlich befindet sich die identische Seriennummer im Inneren der Tasche - zu finden auf dem Innenfutter in der linken unteren Ecke der Tasche oder an der Reißverschlusstasche. Dort ist die Seriennummer seit dem Jahr 2000 auf einem weißen Sticker mit zwei goldenen Chanel Logos abgebildet und wird durch eine Klarsicht-Folie mit Hologramm geschützt. Vor Ende der 90er Jahre wurde die Seriennummer auf einen weißen Sticker mit dem goldenen Chanel Logo im Hintergrund gedruckt. Du kannst auch daran überprüfen, aus welcher Zeit deine Tasche etwa ist – wurde die Tasche zwischen 1984 und 1986 gemacht, besteht die Seriennummer aus sechs Ziffern, wurde sie zwischen 1986 und 2004 hergestellt, hat sie sieben Ziffern und alle neueren Modelle seit 2005 haben acht Ziffern. Bisher gibt es noch keine Chanel Taschen mit einer neunstelligen Seriennummer.

Auf Nummer sicher gehen

Leider bleibt man nicht immer vor den schwarzen Schafen der Modeindustrie verschont. Einige Taschen werden heutzutage nahezu perfekt imitiert und als Laie fällt es oft schwer dies zu erkennen. Deshalb lieber auf Nummer sicher gehen und die geliebte Designerhandtasche nicht im Laden um die Ecke erwerben. Chanel Taschen gibt es entweder offiziell in deren eigenen Stores oder bei lizenzierten Händlern sowie bei seriösen Designer-Onlineshops. Denn bei so einem teuren ’’Investment Piece’’ wie die Chanel Tasche gilt immer noch: Vertrauen ist gut, Kontrolle in diesem Fall aber stets die bessere Wahl!

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Für dieses Jahr wieder den Vorsatz gehabt, organisierter zu sein und einen Kalender zu benutzen? Oft fehlt leider die nötige Motivation, um das Vorhaben durchzuziehen – mit einem hübschen Accessoire fällt das aber um einiges leichter.

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Am wohlsten fühlen sich Chanel Accessoires in der passenden Chanel Handtasche. Du suchst nach einem guten Schnäppchen im Second Hand Bereich? Dann solltest du unbedingt wissen, worauf du achten musst, um nicht in die Plagiat-Falle zu fallen:

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