Zeitreise-Trend 2019: Haare & Accessoires wie Audrey Hepburn

Manche Trends kommen mit der Zeit immer wieder. Da ist es nicht verwunderlich, dass uns der Gang durch die Shoppingmeile der Innenstadt manchmal wie eine kleine Zeitreise vorkommt. Besonders Haarreife und Haarbänder feiern 2019 ihr Revival: Opulente Haarreife verbinden echte Fashion-Kenner wohl vornehmlich mit Blair Waldorf aus der Serie Gossip Girl. Die Rolle der Blair hatte aber auch wirklich schöne Modelle auf dem Kopf, welche nicht nur ein echter Hingucker waren, sondern quasi schon ein Statement. Bei den aktuellen Modellen, welche in unterschiedlicher Optik im Schaufenster auf uns warten, können wir nur frohlocken und fühlen uns in alte Zeiten von Tiffany & Co versetzt. Vor dem geistigen Auge sehen wir die zarte Audrey Hepburn bereits in ihrer berühmten Rolle der Holly Golightly durch die Straßen New Yorks schlendern. Den Haarreif gibt es also nicht erst seit gestern. Haarschmuck im Allgemeinen hat eine lange und traditionsreiche Geschichte! 

Haarreife der Modeikonen

Das Tolle an der Mode ist ja, dass sie ständig im Wandel begriffen ist und sich immer wieder neu erfindet. Haarreife waren bereits in der Vergangenheit angesagt und wurden von großen Ikonen wie Audrey Hepburn zur Schau getragen. Kein Wunder, dass das Publikum schnell begeistert ist und sich daraufhin ein wiederkehrender Trend entwickelt. Dieser Zeitstrahl führt uns auf eine modische Zeitreise zwischen Pillbox-Hütchen und Audrey-Look. Während die 50er von klassischer Eleganz und Chic geprägt waren, wurden die 60er individueller und unangepasster. Trug man im 19. Jahrhundert noch funkelnde Diademe zur Abendrobe, so wurden diese später von bunten Blumenreifen der Hippies abgelöst. Auch heute ist der Boho-Style wieder hip und begeistert mit romantischen Outfits auf der Wiesn oder zu luftigen Sommerlooks. 

Die Stars leben es uns mal wieder vor: Auf dem roten Teppich begeistern Elle Fanning und Nicole Richie mit gemusterten Tüchern und gepolsterten Haarreifen. Der voluminöse XXL-Haarreif aus Satin wurde von Prada kreiert, das verschlungene Ketten-Muster von Hermes. Modeikonen, die auch heute noch die Fashion-Welt prägen. Längst ist der Knoten auf dem Kopf kein Ausdruck mehr von fleißigen Hausfrauen, sondern lässt uns an die im Fahrtwind des Cabriolets wehenden Seidentücher der 60er denken. Je nachdem für welchen Style du dich entscheidest, kannst du das It-Piece zum ersten Date oder zur extravaganten Strandhochhochzeit tragen. Oder beim Picknick im Park. Oder zum Innenstadtbummel mit der besten Freundin. Einfach überall! Dank gebührt Blair Waldorf und Miuccia Prada, die den Trend neu aufleben lassen. Mit echten Statement-Haarreifen wurden die Models diesen Sommer über den Laufsteg geschickt und auf Instagram verewigt. Der pompöse Haarreif weckt sofort Erinnerungen an Audrey Hepburn sowie Tiffany & Co. – wer möchte da nicht mit einem XXL-Haarreif, einem Paar schwarzer Satin-Handschuhe und der Perlenkette von Oma mit einem Butterhörnchen in der Hand durch Manhattan schlendern. Prada hat es geschafft, dass das Klischee vom kleinen Mädchen mit dem knalligen Haarreif, zwei Zöpfen und der Zahnlücke verschwindet und dem Bild der schwarzen Eleganz weicht. Der XXL-Reif überzeugt dank Material, Form und Farbe: Schimmernde Seide und die bauschige Form erinnern nun mal an die 1950er und 60er Jahre und erzählen die Geschichte einer Frau, die sich selbst findet und selbstbewusst für ihren Charakter einsteht. 

Geschichte des Haarreifs

Haarschmuck ist keine Erfindung der Neuzeit, es gibt ihn schon seit mehreren tausend Jahren. In vergangenen Tagen wurden oft Blumen oder Holz als Zierde fürs Haupt genutzt. Ob man damals schon von Frisuren und einem bewussten Styling sprechen kann, darüber lässt sich streiten. Mit der Entwicklung erster Hochkulturen wurden nicht nur technischer und medizinischer Fortschritt relevant, sondern auch Bildung und Kultur. Bildung und Prestige wurden für die aufstrebenden Gesellschaftsschichten immer wichtiger und so wurde auch dem Schmuck ein sehr viel höherer Stellenwert beigemessen. In der ägyptischen Kulturgeschichte wurden geflochtene Bänder und Goldornamente im Haar befestigt. In chinesischen Dynastien wurde das Haar mit Jadeblüten und kunstvoll geschnitzten Holzstäbchen hochgesteckt. Schmuck entwickelte sich zu einem Statussymbol für hierarchische Strukturen. Besonders deutlich wird dies beim opulenten Federschmuck der Indianer: Der Stammeshäuptling hatte oftmals die meisten Federn auf dem Kopf zum Zeichen seines Mutes und seiner Taten im Einsatz für sein Volk. Nach der Überlieferung wurde er allerdings nur bei besonderen Gelegenheiten und Festen getragen. Solche Traditionen gibt es auch in der Moderne. Ein Beispiel hierfür wäre der sog. Fascinator: Ein festlicher, aufgebauschter Haarreif, der vor allem in Britannien bei förmlichen Anlässen, wie z.B. Hochzeiten, Staatsbesuchen oder Pferderennen zum Einsatz kommt. Oft sind es liebevoll genähte Einzelstücke, die, anders als ein normaler Hut, mit kleinen Haarspangen und Klammern im Kopf angebracht werden müssen. 

Der moderne Haarschmuck

Die Formen des Kopfschmucks haben sich im Laufe der Jahrhunderte auf vielfältige Art und Weise verändert und weiterentwickelt. Mittlerweile gibt es quasi keine materiellen Einschränkungen mehr: 

  • Holz
  • Plastik & andere Kunststoffe
  • Metall und Edelmetalle
  • Textilien wie z.B. Samt, Brokat & Seide
  • Edelsteine & Diamanten
  • Perlen & geschliffenes Glas

 

Der Begriff Haarschmuck lässt sich übrigens nicht gänzlich vom Begriff der Kopfbedeckung differenzieren: Eine Krone gilt beispielsweise auch als Abwandlung des Haarschmucks. Auch ihr wird eine hierarchische Funktion beigemessen. Julius Cäsar trug zwar keine Krone, aber dafür einen Lorbeerkranz als Ausdruck seiner Siege und inhärenten Macht. Die moderne Adaption einer Krone ist heutzutage unter dem sog. Diadem bekannt. Ein Diadem wurde vom Adel als Halbkrone erfunden und von den Hoheiten zu hochfestlichen Anlässen getragen. Auch heute werden Nachahmungen der kostbaren Diademe nicht mehr nur von Prinzessinnen getragen, sondern auch von Bräuten und Brautjungfern. 

Haarschmuck der Neuzeit

Mittlerweile wird nur noch vereinzelt Schmuck aus Haar hergestellt. Das liegt u.a. daran, dass es in der heutigen Gesellschaft kaum noch eine Rolle spielt. Ein paar wenige Accessoires sind aus Kunsthaaren geflochten und vereinfachen komplizierte Frisuren, die man sich ohne fremde Hilfe unmöglich selbst stylen könnte. Mit solchen fertig geflochtenen Haar-Accessoires gelingt ein traditioneller Wiesn-Look mit Blumen-Haarband garantiert. Und Disney-Begeisterte, egal ob Jung oder Alt, freuen sich über ganze Schmuck-Kollektionen fürs Haar: Aktuell passend zum neuen Kinostart von Frozen 2 mit geflochtenem Zopf und Diadem. 

Für jede Gelegenheit: Der Haarreif feiert sein Comeback! 

Aber auch im Alltag sehen die praktischen Haaraccessoires umwerfend aus und begeistern uns mit ihrem Vintage-Style. Nicht umsonst feiert der Haarreifen-Trend im Jahr 2019 sein Comeback! Dank den Designer-Looks von Chanel, Prada oder Valentino wird der Reifen fürs Haar wieder en vogue. Für Ottonormalverbraucher reicht aber für den einfachen Every-Day-Style ein schickes Modell von High-Street-Labels wie beispielsweise H&M oder Mango. In Sachen Design werden hier keine Grenzen gesetzt.  Ob ein Haarreif aus Leder, mit Perlenbesatz, gemustert oder schlicht aus flauschigem Samt – für jeden Geschmack ist bei diesem Trend garantiert etwas dabei! Alltagstaugliche Exemplare in zarter Satin-Optik, möglichst schlicht und in gedeckten Farben wie Bordeaux, Anthrazit oder Königsblau, passen zu jeder Gelegenheit und sind ein absolutes Must-Have in unseren Kleiderschränken! Auch der praktische Zick-Zack Haarreifen aus den 90ern kommt dank Gigi Hadid wieder als Trend zu uns zurück. Sie trug ihn bei der Show von Prabal Gurung in New York und begeisterte mit einem tollen Flash-Back-Look aus den 90ern was die Haar-Accessoires betrifft. Die Haare werden hierbei sleek zurückgekämmt und mit dem gezackten Reifen festgesteckt.  Wem das zu streng ist, der findet an dem femininen Look von Audrey Hepburn vielleicht mehr gefallen: Ein wenig Glitzer am Haarreifen und die Haare leicht antoupiert, wirkt die Frisur überaus elegant und passt wunderbar zu abendlichen Anlässen. Wenn es schnell gehen muss, bist du mit dem alltagstauglichen, sleeken Look von Gigi Hadid besser bedient. 

Gute Gründe einen Haarreif zu tragen

Herbst und Winter sind stürmisch und pusten uns nur zu oft lästige Haarsträhnen ins Gesicht. Haarreifen waren bereits früher schon dazu da, die störenden Haare aus dem Gesicht zu halten. Besonders praktisch war dies bei der alltäglichen Gesichtspflegeroutine. Ein stylischer Haarreif bringt nicht nur Abwechslung in den Frisuren-Alltag, sondern ist zudem ein sehr einfach zu handelndes Accessoire. Ein gepolsterter Haarreif, wie ihn Prada in der XXL Variante vorgestellt hat, lässt ein rundliches Gesicht länger wirken und verschmälert es optisch. Mit einem Haarreif seht ihr sofort ein paar Jährchen jünger aus – das perfekte Anti-Aging-Mittel ganz ohne Nebenwirkungen! Stürmisches Wetter und der Bad-Hair-Day gehören fortan der Vergangenheit an, denn mit einem Reif auf dem Kopf kann man nur müde über zerzaustes Haar lächeln. 

Besonders peppig schaut das Accessoire zum Messy Bun mit herausgezupften Strähnchen aus. Wer es eher elegant mag, sollte sich die Haare streng nach hinten zusammenbinden und ein Exemplar aus Satin wählen. Haarreife eignen sich übrigens auch wunderbar als Geschenk für gute Freundinnen, besonders wenn man mehrere lange Gossip-Girl Nächte bereits hinter sich hat!

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